Cerasorb® M bei Hüftpfannenwechsel erfolgreich eingesetzt

(08.05.2009, Pharma-Zeitung.de) curasan AG präsentierte innovative Medizinprodukte der Dachmarke Cerasorb® auf 57. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden e.V. – Erfahrungsbericht zum Einsatz von Cerasorb® M bei Revisionsoperationen wegen Pfannenlockerung im Hüftgelenk: Verwendung von Cerasorb® M zur Defektauffüllung bei 30 älteren Patienten erfolgreich – Geringes Infektionsrisiko dokumentiert

Kleinostheim, 8. Mai 2009 – Die curasan AG präsentierte ihre innovativen Medizinprodukte der Dachmarke Cerasorb® für die regenerative orthopädische Medizin (Orthobiologics) auf der Industrieausstellung im Rahmen der 57. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden e.V. in Baden-Baden. Im Fokus des Interesses stand der Knochenersatzstoff Cerasorb® M, über dessen erfolgreichen Einsatz bei Hüftpfannenrevisionen im Rahmen eines Fachvortrages referiert wurde: Dr. S. Berger aus der Arbeitsgruppe von Prof. C.H. Siebert, Orthopädische Klinik, Annastift, Hannover, berichtete über die positiven Erfahrungen mit dem Einsatz des Knochenersatzstoffes zur Defektauffüllung beim Hüftendoprothesenwechsel. Bei über 30 Patienten im Alter zwischen 60 und 90 Jahren erreichten die Orthopäden mit Cerasorb® M eine gute knöcherne Konsolidierung.

„Aufgrund der zunehmenden Geriatrisierung unserer Gesellschaft werden Orthopäden immer häufiger mit dem Problem der Pfannenlockerung bei älteren Patienten konfrontiert“, erklärt Dr. Wolf-Dietrich Hübner, Leiter des Bereichs Medizin bei der curasan AG, und fügt an: „So steigt auch zwangsläufig die Zahl der Revisionseingriffe.“ Insbesondere bei älteren Frauen erweist sich der Knochenstock während der Operation jedoch häufig als instabil. Deshalb wurden bisher häufig Knochenzemente zur Defektauffüllung genutzt, die aber einen erneuten Wechsel sehr erschweren. Auch steht körpereigener Knochen zur Füllung großer Defekte bei vielen Patienten nicht ausreichend zur Verfügung. Aus diesem Grund prüften Prof. C.H. Siebert und Dr. S. Berger die Eignung des Knochenersatz- und -aufbaumaterials Cerasorb® M für diese Problemstellung:

Die Orthopäden setzten Cerasorb® M (ß-Tricalciumphosphat) bei über 30 Operationen ein, in 13 Fällen zusätzlich mit autogenem Knochen. Der anschließende Beobachtungszeitraum betrug mindestens 2 Jahre. In 27 Fällen konnte ein zufriedenstellendes Behandlungsergebnis erzielt werden, obwohl es sich bei vier Patienten um einen septischen Wiedereinbau handelte. „Dies ist offensichtlich in besonderem Maße auf die Phasenreinheit von Cerasorb® M von über 99% zurückzuführen“, verdeutlicht Dr. Hübner und führt aus: „Zudem ist eine potentielle Übertragung von Krankheiten, wie sie bei etablierten Produkten aus Human- oder Rinderknochen möglich ist, bei Cerasorb® M ausgeschlossen.“

Der Einsatz von Cerasorb® M zur Defektauffüllung bei Hüftendoprothesenwechseln führt somit zu einer hervorragenden knöchernen Konsolidierung. Der neugebildete körpereigene Knochen schafft zudem eine gute Ausgangssituation für weitere eventuell erforderliche Eingriffe. Gerade bei älteren Patienten kann Cerasorb® M allein oder auch in Kombination mit Knochen eingesetzt werden. Cerasorb® M erwies sich altersunabhängig als sinnvolle Alternative zum klassischen Knochenzement für die Defektauffüllung bei Endoprothesenrevisionen.

Mit über 400 Vorträgen, Workshops und Seminaren war die 57. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden e.V. ein hochkarätiges Informationsforum für Orthopäden und Unfallchirurgen mit interdisziplinärem Charakter. Begleitet wurde die Jahrestagung von einer Fachausstellung mit über 160 Industrieausstellern, darunter die curasan AG.


Über curasan AG

Hintergrundinformation zur curasan AG:

Die börsennotierte curasan AG (ISIN: DE 000 549 453 8) zählt zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Knochen- und Geweberegeneration. Neben dem synthetischen Knochenaufbaumaterial Cerasorb® hat das Unternehmen eine zukunftsweisende Produktpipeline aufgebaut. Ziel in den nächsten Jahren ist es, mehrere Medizinprodukte zur Marktreife zu bringen und über gut positionierte Vertragspartner in verschiedenen Teilmärkten zu vertreiben.

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Revisionsoperation wegen Pfannenlockerung am Beispiel einer 90-jährigen Patientin
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