Kurs “Grundlagen und Auslegung von Kristallisationen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie

(02.03.2010, Pharma-Zeitung.de) Die Kristallisation ist eine sehr alte unit-operation. Hierbei wird ein kristal-liner Feststoff mit ganz bestimmten Produkteigenschaften, wie Korngrö-ße, Polymorphie oder Fließeigenschaften erzeugt. Kristallisationen kön-nen aus einer Lösung, einer Schmelze oder der Gasphase erfolgen, oder aber durch Rekristallisation eines amorphen Festkörpers oder auch ei-nem anderen Kristall. Die Kristallisation nimmt gerade in der chemischen und pharmazeutischen Industrie einen immer größeren Stellenwert ein. Seit vielen Jahren schon bietet das Haus der Technik in Berlin den Kurs „Grundlagen und Auslegung von Kristallisationen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie“ an, seit drei Jahren unterstützt durch die Zusammenarbeit mit der APV Arbeitsgemeinschaft für Pharmazeutische Verfahrenstechnik e.V.

Den Tagungsteilnehmern sollen die theoretischen Grundlagen und Mo-dellvorstellungen zur Kristallisation, der Kristallkeimbildung, des Kristall-wachstums und der Agglomeration vermittelt werden. Weiterhin sollen die für die Entwicklung von Kritallisationsverfahren notwendigen Basis-daten und die Grundzüge zur erfolgreichen Entwicklung von Kristallisati-onsverfahren notwendigen Arbeiten dargestellt werden. Dieses schließt Hinweise auf die praktische Durchführung von Verfahren ein. Hierzu ge-hört die Aufnahme von Löslichkeitsdaten, die Analyse des Kristallisati-onsverhaltens des Stoffes und die umfassende Charakterisierung des erhaltenen Produktes. Eine Diskussion von Methoden zur gezielten Mo-difikation von Eigenschaften des Kristallisats und der down-stream Pro-zesse fest-flüssig- Trennung und Trocknung und deren Wechselwirkung mit der Kristallisation rundet den Inhalt des Seminars ab.

Die Veranstaltung wendet sich an Chemiker, Verfahrensingenieure und Betriebschemiker in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, in den Sparten Fein- und Spezialchemikalien und in der Grundstoffindu-strie, die Kristallisationsverfahren entwickeln, in den Betriebsmaßstab übertragen oder optimieren. Weiterhin werden Pharmazeuten und Ent-wickler von pharmazeutischen Verfahren, die mehr über die Potentiale der Techniken zur Erzeugung der zu formulierenden Wirkstoffe lernen wollen, angesprochen.

Information

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf An-frage beim Haus der Technik, Tel. 0201/1803-344 (Frau Stossun), Fax 0201/1803-346, E-Mail: information@hdt-essen.de oder direkt hier:

http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-05-390-0.html


Über Haus der Technik e. V.

1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

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