Mehr Freiraum für Demente

(24.06.2010, Pharma-Zeitung.de) Frau Meier ist 87 Jahre alt und sucht ihre Familie, ihren Mann, der schon seit über 10 Jahren tot ist und ihren Bruder der im Krieg gefallen ist. Frau Meier hat leider vergessen dass beide gestorben sind, denn Frau Meier ist dement. Ihr Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr wirklich aber an das längst vergangene erinnert sie sich noch sehr genau, also macht sie sich manchmal auf die Suche.

Früher hätte man Frau Meier einsperren müssen, denn wäre sie fortgelaufen, hätte sich in Lebensgefahr begeben, diese Verantwortung konnte niemand tragen. Sie hätte die meiste Zeit in einem Zimmer verbracht oder vielleicht hätte man sie auch auf dem Flur entlang spazieren lassen. Ab und zu wäre sie mal an die frische Luft gekommen, wenn eine Schwester mit ihr eine Runde im Garten gedreht hätte. Den Pflegekräften brach es oft das Herz, diese lieben Menschen einzusperren und auch Angehörige fühlten sich sehr unwohl bei dem Gedanken. Immerhin mussten sie die Patientin ganz offiziell einweisen lassen. Ansonsten wäre diese Art der Betreuung nie erlaubt gewesen.

Zum Glück von Frau Meier hat die moderne Medizin etwas entwickelt, dass ihr erheblich mehr Freiheit ermöglicht und sich nicht mehr nur auf einen Raum und den Flur beschränkt. Sie kann im ganzen Gebäude spazieren gehen, darf auf dem Balkon in der Sonne sitzen, sich einfach frei bewegen, wie all die anderen auch. Sie wird nicht ständig von jemanden begleitet der ihr oft völlig fremd ist, fühlt sich nicht mehr verflogt. Manche bezeichnen diese Errungenschaft als Freiheitsberaubung, Frau Meier würde sie wohl „Freiheitsgewinnung“ nennen.

Um was geht es hier? Die Martin Elektrotechnik GmbH hat sich auf die Entwicklung für Dementenschutzsysteme spezialisiert. Die Systeme unterstützen das Pflegepersonal bei der Betreuung und bieten dem Betroffenen mehr Freiraum, als die bisherigen Methoden. Für Frau Meier ist dies Technologie aber nur eine tolle Armbanduhr. Die meiste Zeit ist sie sich gar nicht bewusst dass sie sie trägt, zwischendurch zeigt sie sie stolz herum, denn sie gefällt ihr gut. Es handelt sich um einen Sender der auch „elektronische Fessel“ genannt wird, er löst einen Alarm aus sobald sich Frau Meier der Ausgangstür nähert. Im Schwesternzimmer und in anderen Räumen ertönt ein Gong, und über das Telefon kommt eine automatische Ansage dass ein Patient gerade versucht das Gebäude zu verlassen. Dadurch ist es dem Pflegepersonal umgehend möglich, den Patienten mit sanften Worten zur Umkehr zu bewegen.

Faszinierend ist das sowohl Frau Meier als auch andere Patienten ihre Fluchtversuche erheblich eingeschränkt haben, seit sie sich so frei bewegen dürfen, noch ist allerdings nicht genau geklärt warum das der Fall ist. Es hat aber dazu geführt dass eine ganze Reihe Patienten schon länger kein Armband mehr tragen müssen und sie immer noch frei im Haus bewegen dürfen. Auch Frau Meier geht es seit dem sichtlich besser, sie ist viel entspannter, ruckelt nicht mehr an Türen oder läuft nervös den Flur rauf und runter. Trotz ihrer bedauerlichen Krankheit führt sie ein relativ freies und glückliches Leben.

Autor:

Dieter Martin

Martin Elektrotechnik GmbH

Dr.-Gartenhof-Straße 4

97769 Bad Brückenau

Telefon: +49 (0)97412555

Fax: +49 (0)97415343

E-Mail: info@martin-elektrotechnik.de

Webseite: www.martin-elektrotechnik.de


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