Das schottische Patient Safety Programme verpflichtet sich gegenüber der Patient Safety Movement Foundation

(20.05.2016, Pharma-Zeitung.de) IRVINE, Kalifornien - Copyright by Business Wire - The Patient Safety Movement Foundation

Die Patient Safety Movement Foundation (PSMF) hat heute eine Verpflichtung der schottischen nationalen Initiative für Patientensicherheit, dem Scottish Patient Safety Programme (SPSP), bekannt gegeben.

Das 2008 ins Leben gerufene SPSP war zunächst ein Fünf-Jahres-Programm, das sich auf Akutkrankenhäuser konzentrierte. Mittlerweile agiert es als nationale von Healthcare Improvement Scotland geleitete Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Gesundheitsversorgung zu verbessern, ganz gleich, wann die Versorgung geleistet wird.

Die Verpflichtung des SPSP durch die Patient Safety Movement Foundation ist in die sechs nachfolgend aufgeführten Bereiche aufgegliedert. All diesen Bereichen sind drei Kernthemen gemein: 1) Prävention, Erkennen und Reaktion auf Verschlechterung 2) Arzneimittelsicherheit und 3) Systembefähiger. Um detaillierte Angaben zu erhalten, besuchen Sie bitte die SPSP-Verpflichtung online.

  • Akutversorgung Erwachsene: Verbesserung zuverlässiger Versorgung, Kommunikation und Versorgungsplanung und Reduzierung von Schädigungen und Todesfällen in Krankenhäusern
  • Krankenhausinfektionen (KHI): Anwendung von Standard-Vorsichtsmaßnahmen zur Infektionskontrolle (SICPs) in allen Versorgungseinrichtungen und Erreichen zuverlässiger Systeme und Prozesse rund um die Reduzierung von KHI
  • Primärversorgung: Verbesserung der Sicherheit im gesamten Gesundheitswesen und über Schnittstellen hinweg und Reduzierung von Schädigungen durch risikoreiche Arzneimittel
  • Mutterschaft und Kinder (umfasst Pädiatrie und Neonatologie): Verbesserung der Behandlungsergebnisse bei Babys, Kindern und ihren Müttern und Erhöhung der Zufriedenheit von Frauen mit ihrer Behandlung
  • Medikamente: Ganzheitliche Herangehensweise an eine sicherere Verwendung von Arzneimitteln und Optimierung der Medikationsabstimmung und Reduzierung der Schädigungen durch risikoreiche Arzneimittel
  • Psychische Gesundheit: Verbesserung der Risikobewertung und Sicherheitsplanung und Reduzierung der Schädigungen durch Zwangs- und Isolationsmaßnahmen

Die Ziele des Programms:

  • Verbesserung der Patientensicherheit in der Akutversorgung durch Gewährleistung einer 95-prozentigen Schädigungsfreiheit in den folgenden Bereichen: Herzstillstand, katheterassoziierte Harnwegsinfektionen (Catheter-associated Urinary Tract Infection, CAUTI), Dekubitus und Stürze
  • Reduzierung der standardisierten Sterblichkeitsrate des Krankenhauses (Hospital-standardized Mortality Ratio, HSMR) um 20 %
  • Erhöhung des prozentualen Anteils der Frauen, die mit ihren Erfahrungen bei der Schwangerschaftsversorgung zufrieden sind auf > 95 %
  • Reduzierung vermeidbarer Schädigungen bei Frauen und Babys um 30 %
  • Reduzierung von Totgeburten und der Säuglingssterblichkeit um 15 %
  • Reduzierung schwerer nachgeburtlicher Blutungen (post-partum haemorrhage, PPH) um 30 %
  • Reduzierung nicht medizinisch indizierter Wunschentbindungen vor der 39. Schwangerschaftswoche um 30 %
  • Allgemeinzahnärztliche Praxisteams planen bis Dezember 2016 eine 90-prozentige Einhaltung des Versorgungspakets zu risikoreichen Arzneimitteln
  • 50 % der klinischen Primärversorgungsteams planen bis März 2017 die Durchführung einer Umfrage zum Sicherheitsklima und die Ausarbeitung ihrer Sicherheitskultur
  • Reduzierung von Dekubitus in Pflegeheimen um 50 % bis Dezember 2017
  • Gewährleistung, dass sowohl Patienten als auch Mitarbeiter in stationären Pflegebereichen für psychische Erkrankungen sicher sind und sich sicher fühlen

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Patient Safety Movement Foundation“, sagte Joanne Matthews, die Leiterin des SPSP. „Unser Programm wurde bislang auf Grundlage eines kooperativen Ansatzes auf der Grundlage des Breakthrough Series Collaborative Model umgesetzt. Dabei wurden nationale und lokale Schulungsveranstaltungen, Standortbesuche, Webinars, die Erfassung von Daten und der landesweite Austausch von Erlerntem genutzt. Angesichts der ständigen Ausweitung und Weiterentwicklung des Programms wird nun eine Reihe anderer Verbesserungsmethoden getestet.“

„Wir sind beeindruckt von dem schottischen Programm für Patientensicherheit und davon, wie sich die schottische Regierung dafür einsetzt, die Patientensicherheit zur einer der obersten Prioritäten zu machen“, sagte Joe Kiani, Gründer der Patient Safety Movement Foundation. „Patientensicherheit ist ein globales Thema, und wir hoffen, dazu beizutragen, die Barrieren im weltweiten Healthcare-Ökosystem aufzubrechen. Wir können uns gegenseitig dabei helfen, die Null schneller zu erreichen.“

Über die Patient Safety Movement Foundation

Jedes Jahr sterben weltweit mehr als 3.000.000 und in US-Krankenhäusern über 200.000 Menschen an Ursachen, die vermeidbar gewesen wären. Die Patient Safety Movement Foundation wurde mit Unterstützung der Masimo Foundation for Ethics, Innovation and Competition in Healthcare gegründet, um die Anzahl solcher vermeidbarer Todesfälle bis 2020 in den USA auf 0 zu reduzieren (0X2020) und auch weltweit eine dramatische Reduzierung solcher Fälle zu realisieren. Eine Verbesserung der Patientensicherheit erfordert gemeinschaftliche Bemühungen aller Interessenvertreter, unter anderem von Patienten, Gesundheitsdienstleistern, Medizintechnologieunternehmen, Regierungen, Arbeitgebern und privaten Kostenträgern. Die Patient Safety Movement Foundation arbeitet mit allen Interessenvertretern zusammen, um die Probleme und Lösungen von Patientensicherheit anzusprechen. Die Stiftung veranstaltet darüber hinaus den jährlichen World Patient Safety, Science and Technology Summit. Im Rahmen des Summits werden spezifische, hochwirksame und umsetzbare Lösungen dazu präsentiert, wie die Herausforderungen der Patientensicherheit bewältigt werden können, wie Medizintechnologieunternehmen dazu angehalten werden können, Daten darüber zugänglich zu machen, wofür ihre Produkte gekauft werden, und wie Krankenhäuser aufgefordert werden können, sich für die Implementierung umsetzbarer Lösungen für die Patientensicherheit einzusetzen. Besuchen Sie www.patientsafetymovement.org.

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irene@paigah.com






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