Die Initiative „EU Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research“ (JPND) veranstaltet ihre internationale wissenschaftliche Tagung

(27.11.2019, Pharma-Zeitung.de) BRÜSSEL & PARIS - Copyright by Business Wire - JPND


Führende Wissenschaftler aus 51 JPND-geförderten Forschungsprojekten im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen finden sich am 27. und 28. November 2019 in Brüssel zum JPND1 /JPco-fuND2-Symposium ein.


Um aktuelle Forschungsergebnisse von 51 abgeschlossenen JPND-geförderten Projekten3 relevanten Stakeholdern mitzuteilen, Kontakte herzustellen, Wissen auszutauschen und Verbindungen zu knüpfen, kommen Projektkoordinatoren und ihre Forscherkonsortien, führende Wissenschaftler und Stakeholder vom 27. November bis zum 28. November 2019 in der Königlich Flämischen Akademie Belgiens für Wissenschaften und Künste in Brüssel zu einem zweitätigen Symposium zusammen. Die Veranstaltung verspricht eine einzigartige Plattform und Gelegenheit für Forscher zu bieten, sich gegenseitig mit ihren Arbeiten vertraut zu machen, neueste Forschungsergebnisse aus abgeschlossenen Projekten zu präsentieren, neue Beziehungen aufzubauen und bestehende Kontakte zu pflegen.



Professor Philippe Amouyel, JPND Chair, kommentiert: „Als erste und größte kollaborativ ausgerichtet, weltweite Forschungsinitiative, die gegründet wurde, um den wachsenden Herausforderungen durch neurodegenerative Erkrankungen zu begegnen, verfolgt das JPND als sein oberstes Ziel, das wissenschaftliche Verständnis neurodegenerativer Erkrankungen zu verbessern, innovative Ansätze für deren Prävention, Diagnostik und Therapie bereitzustellen und sicherzustellen, dass der einzelne Patient in allen Stadien seiner Erkrankung eine optimale Versorgung erhält und die bestmögliche Lebensqualität erfährt. Das Symposium dient der Förderung des Wissensaustauschs und der Kommunikation zwischen den verschiedenen Forschungsgruppen und der Mitteilung aktueller Forschungsergebnisse an relevante Stakeholder.”



Die Themen der vorgestellten Projekte reichen von Morbus Alzheimer über Morbus Parkinson bis hin zu selteneren Erkrankungen, wie Chorea Huntington, amyotrophe Lateralsklerose, Prionenerkrankungen, spinale Muskelatrophie und spinozerebelläre Ataxien.



Neben 12 wissenschaftlichen Sessions, die von führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen geleitet und moderiert werden, werden im Rahmen des Symposiums wichtige Forschungsfragen in vier thematischen Workshops abgehandelt, nämlich Patienten- und öffentliche Beteiligung an der Forschung, Interaktionen mit der Branche, Wissensverbreitung und Datenaustausch.



Hinweis an Redakteure:



Das JPND setzt sich dafür ein, die nationalen Programme aufeinander abzustimmen und auszubauen, um die Wirkung und Effektivität der Forschung zu steigern und gemeinsame Ziele zu ermitteln, die von gemeinsamen Maßnahmen profitieren können.




  • Entstehung und Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen


  • Krankheitsmechanismen und -modelle


  • Diagnose, Prognose und Krankheitsdefinitionen


  • Entwicklung von Therapien, Präventionsstrategien und Interventionen


  • Gesundheits- und Sozialversorgung



Das JPND wird von der Europäischen Kommission gefördert.



Website: www.jpnd.eu Twitter: @JPNDEurope LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/jpnd-joint-programme-neurodegenerative-disease-research



1 Das „EU Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research“ (JPND) ist die größte globale Forschungsinitiative, die ins Leben gerufen wurde, um den Herausforderungen durch neurodegenerative Erkrankungen zu begegnen. JPND ist bestrebt, koordinierter Investitionen in länderübergreifenden Forschungsanstrengungen zu steigern, die darauf abzielen, die Erkrankungsursachen zu verstehen, Therapien zu entwickeln und geeignete Versorgungsansätze für Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen zu ermitteln.
2 Im Jahr 2015 startete das JPND in Partnerschaft mit der Europäischen Kommission eine gemeinsame transnationale, kofinanzierte Ausschreibung im Rahmen des ERA-NET Co-fund-Vorhabens in drei JPND-Schwerpunkten: Longitudinale Kohortenansätze, fortgeschrittene experimentelle Modelle sowie Risiko- und Schutzfaktoren
3 Forschungsprojekte gefördert mit Mitteln der JPND-Ausschreibungen der Jahre 2011 bis 2013 und der JPco-fuND-Ausschreibung 2015



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