Ferring Pharmaceuticals: Nächtliches Erwachen für den Toilettengang ist die Hauptursache für schlechten Schlaf, sagen Fachleute am Weltschlaftag.

(17.03.2017, Pharma-Zeitung.de) SAINT PREX, Schweiz - Copyright by Business Wire - Ferring Pharmaceuticals

  • Nykturie, das Erwachen für den Toilettengang mehr als einmal pro Nacht, stört den Schlaf bei jedem dritten Erwachsenen über 30 und bei zwei Dritteln der Erwachsenen über 651
  • Bis zu 80 Prozent der Befragten, die über gestörte Nachtruhe klagten, gaben an, dass Nykturie der Hauptgrund des nächtlichen Erwachens sei2
  • Nykturie kann ein Symptom eines ernsten Gesundheitsproblems sein3
  • Schlechter Nachtschlaf kann das Risiko von Krebs, Zucker- und Herzkrankheit erhöhen und zudem die Produktivität, Beziehungen und Karriere beeinträchtigen4,5,6,7

Am Weltschlaftag fordern Schlafexperten die Menschen dazu auf, sich über den Wert eines gesunden und ununterbrochenen Schlafes klar zu werden. Insbesondere Menschen, die nachts mehr als einmal zur Toilette gehen müssen, leiden an Nykturie, einer Störung, von der jeder dritte Erwachsene über 30 und zwei Drittel aller Erwachsenen über 65 betroffen sind.1

„Viele Menschen denken, dass der nächtliche Toilettengang ein normaler Aspekt des Älterwerdens ist, aber das muss nicht so sein“, erklärte Philip Van Kerrebroeck, Redakteur des Nocturia Resource Centre und Professor für Urologie an der Universität Maastricht. „Schlechter Schlaf kann sehr gesundheitsschädlich sein. Darum sollten Menschen, die mehrmals in der Nacht aufstehen müssen, ihren Arzt konsultieren, um herauszufinden, woran es liegt. Die gute Nachricht ist, dass Nykturie behandelt werden kann und dass man nicht stillschweigend darunter leiden muss.“

Unterbrochener Nachtschlaf wegen Harndranges kann mit enormen Konsequenzen für die psychologische und körperliche Gesundheit verbunden sein. Produktivität, Beziehungen und die Karriere können darunter leiden4. Schlafmangel kann sich auf alle Formen der geistigen Funktion auswirken und die Konzentration, das Gedächtnis und die Lernfähigkeit beeinträchtigen4. Schlechter Schlaf wurde zudem mit einem erhöhten Diabetes-Risiko, geschwächten Immunsystem, Herzkrankheit und sogar manchen Krebsarten in Verbindung gebracht5,6,7. Schlafmangel steht auch in Zusammenhang mit diversen psychologischen Erkrankungen, wie Depression, Angstzustände und Psychose8,9.

Nykturie, das nächtliche Erwachen mit Harndrang, kann durch eine Überproduktion von Harn verursacht werden3. Es können jedoch auch externe Faktoren dafür verantwortlich sein, wie etwa eine zu hohe Flüssigkeitsaufnahme vor dem Schlafengehen, Arzneimittel, Alkohol, Koffein oder Diuretika. In seltenen Fällen könnte sie auch ein Symptom einer ernsteren Erkrankung sein, beispielsweise Diabetes mellitus, Hypertonie oder Herz-Kreislauferkrankungen3.

Über Ferring Pharmaceuticals:Ferring Pharmaceuticals mit Hauptsitz in der Schweiz ist eine forschungsorientierte, auf Biopharmazeutika spezialisierte Unternehmensgruppe, die auf globalen Märkten tätig ist. Das Unternehmen identifiziert, entwickelt und vermarktet innovative Produkte in den Bereichen reproduktive Gesundheit, Urologie, Gastroenterologie, Endokrinologie und Orthopädie. Ferring unterhält eigene Betriebsgesellschaften in fast 60 Ländern und vermarktet seine Produkte in 110 Ländern. Weitere Informationen über Ferring und seine Produkte finden Sie unter www.ferring.com.

Über den Weltschlaftag Der Weltschlaftag findet jedes Jahr statt, um den Schlaf als positive Kraft herauszustellen und auf Schlafstörungen aufmerksam zu machen. Er wird vom Weltschlaftag-Ausschuss der World Sleep Society (gegründet von der World Association of Sleep Medicine und der World Sleep Federation) organisiert und findet am Freitag, den 17. März 2017 statt10.

Ferring ist ein stolzer Unterstützer des Weltschlaftages

Quellen

1 Bosch JL, Weiss JP. The prevalence and causes of nocturia. J Urol 2010 Aug; 184(2): 440-6. doi:10.1016/j.juro.2010.04.011.2 Benefield LE. Facilitating Aging in Place: Safe, Sound, and Secure, An Issue of Nursing Clinics. 2014.3 National Association for Continence website, Nocturia page. [Letzter Zugriff: Januar 2017] Verfügbar unter: http://www.nafc.org/nocturia/4 Orzel-Gryglewska, J. Consequences of Sleep Deprivation. International Journal of Occupational Medicine and Environmental Health 2010; 23(1): 95-114. doi:10.2478/v10001-010-0004-9.5 Taheri S, Lin L, Austin D et al. Short sleep duration is associated with elevated ghrelin, reduced leptin and increased body mass index. PLoS Med 2004; 1(3): e62.6 Gottlieb DJ, Punjabi NM, Newman AB et al. Association of sleep time with diabetes mellitus and impaired glucose tolerance. Arch Intern Med 2005; 165(8): 863-7.7 Meier-Ewert HK et al. Effect of Sleep Loss on C-Reactive Protein, an Inflammatory Marker of Cardiovascular Risk. Journal of the American College of Cardiology. 2004; 43(4). doi:10.1016/j.jacc.2003.07.0508 Neckelmann D, Mykletun A, Dahl, AA. Chronic Insomnia as a Risk Factor for Developing Anxiety and Depression. Sleep 2007, 30(7): 873-880.9 Petrovsky N et al. Sleep Deprivation Disrupts Prepulse Inhibition and Induces Psychosis-Like Symptoms in Healthy Humans. The Journal of Neuroscience 2014; July, 34(27)-913409140.10 World Sleep Day Website. Homepage. [Letzter Zugriff: Februar 2017] Verfügbar unter: www.worldsleepday.org

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