PSE plant Anschluss an Siemens

(17.09.2019, Pharma-Zeitung.de) LONDON - Copyright by Business Wire - Process Systems Enterprise


gPROMS-Technologie wird Grundlage für digitale Design- und Betriebsangebote für die Prozessindustrie


Process Systems Enterprise (PSE), der führende Anbieter von APM (Advanced Process Modelling)-Software und –Dienstleistungen, gab heute bekannt, dass es plant von der Siemens AG übernommen zu werden. Der Abschluss der Transaktion ist für das 4. Quartal 2019 vorgesehen. Der PSE-Betrieb mit 160 Mitarbeitern wird in die Process Automation Business Unit von Siemens Digital Industries eingebunden. Das aktuelle Management-Team von PSE bleibt erhalten.



Die hochentwickelten Prozessmodelle unterstützen in der verarbeitenden Industrie in den Bereichen digitale F&E, Design und Betrieb eine zügige, sichere und effizientere Entscheidungsfindung durch schnelle und effektive Sondierung des Entscheidungsraums. Die Technologie findet breite Anwendung in der Chemie, Petrochemie, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie, um Innovation zu beschleunigen, Prozessgestaltung und –betrieb zu verbessern, F&E zu straffen und das Technologierisiko zu managen.



Die modellbasierten Lösungen von PSE umfassen über einen einheitlichen und integrierten Satz von Tools den gesamten Prozesslebenszyklus. Diese Lösungen ergänzen perfekt das Portfolio von Siemens in der Prozessindustrie und untermauern die Position von Siemens als führender Anbieter von Digitalisierungstechnologien.



Eckard Eberle, CEO der Siemens Process Automation Business Unit, kommentiert: „Die Kombination von hochwertigen prädiktiven Modellen und Prozessdaten spielt bei der Digitalisierung von Design und Betrieb in der Prozessindustrie eine immer wichtigere Rolle. Es ist wichtig, die bereits in der Produkt- und Prozessentwicklung vorhandene Kenntnisse zu nehmen und in prädiktiven Modellen abzubilden, mit deren Hilfe dann in jedem Schritt des Lebenszyklus ein Mehrwert im Digitalisierungsumfeld geschaffen werden kann. Im Verbund mit PSE sind wir noch besser dafür ausgerüstet, die speziellen Bedürfnisse unserer Kunden aus der Prozessindustrie zu befriedigen."



Costas Pantelides, Managing Director von PSE, kommentiert: „Wir freuen uns, ein Teil des Siemens-Konzerns zu werden. Unsere Technologie und unser Know-how ergänzen die Produkte von Siemens hervorragend und unser kombiniertes Portfolio wird die bereits starke Position von Siemens im Bereich der Digitalisierung weiter festigen. Damit kommen die Kunden in den Genuss von beispiellosen Vorteilen.”



Siemens und PSE arbeiteten zwei Jahre lang eng zusammen, bevor sie dann im Juni 2018 eine strategische Partnerschaft eingingen, im Rahmen derer sie neue modellbasierte Lösungen für verschiedene hochwertige Anwendungen entwickelten, darunter eine ins Detail gehende Gestaltung der Grundoperation, Anlagenüberwachung und Leistungsvoraussage, Soft Sensing, nichtlineare modellprädiktive Steuerung und Echtzeitoptimierung.



Die beiden Unternehmen haben Stillschweigen zu den finanziellen Einzelheiten der Transaktion vereinbart.



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Redakteure: www.psenterprise.com/news/pr190916






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