Wachstumsstörungen bei Kindern

(24.07.2015, Pharma-Zeitung.de) Wenn ein Kind nicht richtig wächst, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Eltern machen sich oft zu schnell Sorgen, ob ihr Kind an einer Wachstumsstörung leidet. Scheint ein Kind dem Längenwachstum seiner Altersgenossen hinterherzuhinken, stellt sich die Frage, ob es einen pathologischen Hintergrund gibt oder ob die kleine Körpergröße noch im Rahmen liegt. Der Zeitpunkt, wann ein Arztbesuch nötig wird, ist nicht ganz leicht zu bestimmen. Einige Fakten und Erfahrungswerte können Eltern jedoch einen Überblick und etwas Sicherheit verschaffen.
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass das Einsetzen des Wachstums von Kind zu Kind individuell zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden kann. Das bedeutet, dass es völlig normal ist, dass einige Kinder erst sehr viel später oder auch deutlich früher als die Klassenkameraden sichtlich in die Höhe wachsen. Viele Wachstumsverzögerungen sind vollkommen normal und häufig auch familiär bedingt, sodass die Kinder kleiner Eltern oft auch größenmäßig hinter ihren aufschießenden Altersgenossen zurückbleiben, zudem gibt es beträchtliche geschlechtsspezifische Varianzen: Mädchen wachsen durch die bei ihnen früher einsetzende Pubertät zu Beginn der Teenagerjahre schneller, Jungen gewinnen normalerweise erst später an Größe.

Hingegen treten auch immer wieder Wachstumsstörungen auf, die pathologisch sind und nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Entwicklung beeinträchtigen. Hierbei reichen die Ursachen von der relativ harmlosen Konstitutionellen Entwicklungsverzögerung KEV, bei der ein Jugendlicher sein verlangsamtes Wachstum im späten Teenageralter aufholt, bis zu hormonell bedingten Wachstumsstörungen. Die für das Längenwachstum verantwortliche Hirnanhangsdrüse, die Wachstumshormone in die Blutbahn ausschüttet, kann aus unterschiedlichen Gründen nicht vollständig ausgebildet und demnach nicht richtig funktionstüchtig sein. Die Ursachen dafür können ein Schädeltrauma, eine Bestrahlung, ein Unfall mit Kopfverletzung oder in seltenen Fällen auch ein Tumor an der Hirnanhangsdrüse sein.

Die Häufigkeit einer hormonellen Wachstumsstörung ist relativ gering, etwa 1 von 4.000 bis zu 1 von 30.000 Kindern sind betroffen.
Wann eine ärztliche Untersuchung sinnvoll ist, hängt davon ab, ob das betreffende Kind bereits im Grundschulalter durch eine auffällig kleine Körpergröße hervorsticht. Wenn eine hormonell bedingte Wachstumsverzögerung vorliegt, sind außerdem auffällig kleine Hände und Füße, ein Puppengesicht und bei Jungen ein besonders kleiner Penis entsprechende Hinweise. Wenn durch eine Untersuchung die Größe eines Kindes unter der 3. Perzentile liegt, muss ebenfalls eine Untersuchung durchgeführt werden. Diese geschieht bei einem Hormonspezialisten, der das Blut untersucht und eine Aufnahme der Hirnanhangsdrüse vornimmt. Bei der Diagnose einer hormonellen Wachstumsstörung werden als Therapie in der Regel Wachstumshormone gespritzt. Die Europa-Apotheek bietet für betroffene Patienten eine sogenannte Smart-Therapie zum Thema Wachstumshormone an. Im Zuge dessen wird jedem Betroffenen eine individuelle Gesundheitsberatung zur Seite gestellt. Diese Injektion wird bis zum Pubertätsalter täglich vorgenommen. Bei dieser Therapie sind anfangs einige Nebenwirkungen möglich, die jedoch schnell wieder zurückgehen.


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