EuropaBio: Bio-basierte Wirtschaft hat zentrale Bedeutung für die europäische Vision 2020
(15.08.2011, Pharma-Zeitung.de) LONDON - Copyright by Business Wire - EuropaBio
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Die Generalsekretärin von EuropaBio, Nathalie Moll, spricht über die Rolle der industriellen Biotechnologie in Europa und des „European Forum for Industrial Biotechnology and The Bio-based Economy“ von EuropaBio.
Das weitreichende Potenzial der industriellen Biotechnologie verlangt eine angemessene Förderung durch die Regierungen, um eine maßgebliche Rolle bei der Bewältigung der großen Herausforderungen der Gesellschaft wie die Reduzierung der Folgen des Klimawandels, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und der Aufbau einer intelligenteren, nachhaltigeren Wirtschaft für Europa spielen zu können.
Nathalie Moll, Generalsekretärin von EuropaBio, erwartet eine lebhafte Debatte um diese Themen auf dem diesjährigen European Forum for Industrial Biotechnology and The Bio-based Economy (EFIB), Europas führender Veranstaltung in diesem Bereich, die sich als Treffpunkt für Vertreter aus Politik und Wirtschaft etabliert hat. Das von EuropaBio in Partnerschaft mit IntertechPira organisierte Forum wird in diesem Jahr vom 19. bis 20. Oktober in Amsterdam stattfinden und Politiker, NGOs, Akademiker und Branchenvertreter zusammenbringen, die den evolvierenden politischen und ökonomischen Rahmen und die zunehmende Bedeutung des industriellen Biotechnologiesektors beleuchten.
Neben der Kommunikation und dem Wissensaustausch zwischen den wichtigsten Akteuren des industriellen Biotechnologiesektors werden beim EFIB 2011 die wesentlichen Themen wie Endnutzerperspektiven und Marktprognosen, Herausforderungen bei der Förderung einer globalen biobasierten Wirtschaft, die biobasierte Wirtschaft im Kontext der Common Agricultural Policy Reform, die Biokunststoffindustrie sowie die kritische Rolle der unterstützenden Innovations- und Förderungspolitik auf EU-Ebene zur Sprache gebracht.
Moll berichtet: „Die Attraktivität der industriellen Biotechnologie beruht zum Teil darauf, dass sie nicht nur kommerzielle Bedürfnisse erfüllt, sondern auch intelligente, nachhaltige und integrierte Produkte mit geringeren Auswirkungen auf die Umwelt ermöglicht. Diese reichen von nachhaltigeren industriellen Verfahren bis hin zum alltäglichen Bedarf von Verbrauchern wie Waschpulver zur Reinigung von Bekleidung bei niedrigeren Temperaturen, durch die der Energieverbrauch erheblich gesenkt werden kann.“
Moll zufolge hat die Europäische Kommission in den vergangenen Jahren die bedeutende Rolle der industriellen Biotechnologie bei der Stimulierung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums in der EU erkannt. EuropaBio bewertet die starke Resonanz und Führung der EU-Kommissarin Geoghegan-Quinn und ihrer Kollegen als ermutigendes Signal und erklärt: „Die Aufmerksamkeit, die die Kommission der Biotechnologie als Ganzes und speziell der industriellen Biotechnologie im Kontext des kommenden Programms Horizon 2020 sowie der wissensbasierten Bioökonomie-Strategie widmet, bringt die wichtige Rolle dieser Technologie bei der Unterstützung der europäischen Wirtschaft auf eine intelligente, nachhaltige und integrative Weise klar zum Ausdruck.“
Vor dem Hintergrund der langfristigen Forschungs- und Förderprogramme für den Biotechnologiesektor in den USA, Asien und Südamerika muss Europa seine Anstrengungen weiter intensivieren, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für biobasierte Produkte zu gewährleisten und die erforderliche Marktdurchdringung zu ermöglichen, die für eine erfolgreiche biobasierte europäische Wirtschaft notwendig sein wird.
„Um erfolgreich und wettbewerbsfähig gegenüber dem Rest der Welt zu sein, muss Europa die Marktnachfrage stimulieren. Dazu müssen wir die Kommunikation sowohl innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette als auch mit den Endverbrauchern über die Rolle und die Vorzüge der industriellen Biotech-Anwendungen verbessern und brauchen außerdem eine unterstützende und kohärente Politik, die Förderprogramme auf europäischer und nationaler Ebene zusammenführt und die Einführung bioindustrieller Verfahren in den einzelnen Industriezweigen und unserem alltäglichen Leben stimuliert“, fügt Moll an.
Einzelheiten zum EFIB 2010 erhalten Sie unter: www.efibforum.com. Das vollständige Interview mit Nathalie Moll wird in Bioplastics World veröffentlicht. Nähere Informationen sind verfügbar unter http://www.pira-international.com/Bioplastics-World.aspx
ENDE
Über EuropaBio
Das Ziel von EuropaBio besteht in der Förderung einer innovativen und dynamischen Biotechnologie-basierten Industrie in Europa. EuropaBio, der Verband der europäischen Bioindustrie, verfügt über 66 Unternehmensmitglieder und 7 assoziierte Mitglieder mit weltweiter Präsenz, 4 Bioregionen und 22 nationale Biotechnologieverbände, die rund 1800 kleine und mittlere Unternehmen repräsentieren. www.europabio.org
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IntertechPira bietet Veranstaltungen, Marktforschung, Publikationen, strategische und technische Beratungen für Nischenindustrien, sowie aufstrebende und wachstumsstarke Branchen.
Die Marktabdeckung des Unternehmens umfasst die industrielle Biotechnologie, Beleuchtung und Displays, saubere Energie, häusliche Krankenversorgung und Körperpflege sowie Materialien und Chemikalien für hohe Leistungsanforderungen. IntertechPira ist eine Geschäftssparte von Pira.
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