Plenarsitzung beim 23. jährlichen EuroMeeting der DIA: Die Innovation im Gesundheitswesen in Europa optimieren

(11.03.2011, Pharma-Zeitung.de) BASEL (Schweiz) - Copyright by Business Wire - DIA

  • Die DIA in Europa veranstaltet das 23. jährliche EuroMeeting vom 28. bis 30. März 2011 in Genf in der Schweiz
  • Bei der Plenarsitzung, die am 28. März 2011 stattfinden wird, geht es um Herausforderungen bei der Entwicklung von Medikamenten und um Möglichkeiten, diese Herausforderungen anzugehen
  • Hauptredner der Veranstaltung ist John Dalli, Europäischer Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz

Das diesjährige EuroMeeting der DIA findet zu einem wahrhaft entscheidenden Zeitpunkt statt, was die Medikamentenentwicklung, die Anwendungsbeobachtungen nach der Zulassung und die Art des Arzneimittelzulassungssystems betrifft. „Eine der größten Herausforderungen für Innovationen im Gesundheitswesen, vor denen wir heute in Europa im derzeitigen Finanzklima stehen, ist die Maximierung der Chancen für neue wissenschaftliche und technologische Forschungsergebnisse sowie die Bewahrung Europas als attraktives Umfeld für Forschung und Innovationen“, so Dr. June Raine. Sie ist mitverantwortlich für das Konferenzprogramm des EuroMeeting und Leiterin des Bereichs Überwachung des Risikomanagements von Arzneimitteln bei der britischen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel MHRA. „Hohe Erwartungen richten sich auf bahnbrechende naturwissenschaftliche Innovationen, auf die effiziente, kostengünstige Bereitstellung, auf hohe Standards für den Patientenschutz, auf eine hervorragende Kommunikation und Transparenz sowie auf einen optimalen Nutzwert für diejenigen, die die Leistungen bezahlen, sowie für die Patienten und die Fachleute aus dem Gesundheitswesen. Das Verhältnis zwischen der prompten Bereitstellung wirksamer Arzneimittel einerseits und einer strengen Sicherheitsbewertung andererseits steht stärker denn je im Rampenlicht. Wie kann dieses Verhältnis angesichts wegweisender wissenschaftlicher Leistungen optimiert werden und gleichzeitig den Erwartungen der Patienten gerecht werden?“

Vision des Europäischen Kommissars

Das 23. jährliche EuroMeeting der DIA bringt vom 28. bis 30. März 2011 im schweizerischen Genf mehr als 3.000 Teilnehmer, die mit der Entwicklung von Arzneimitteln befasst sind, aus über 50 Ländern zusammen. Im Rahmen der Plenarsitzung am 28. März, mit der der Kongress eröffnet wird, wird John Dalli, Europäischer Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, seine Vision zur Optimierung der Gesundheit der Bürger Europas vortragen. June Raine weist darauf hin, dass „dies eine hervorragende Gelegenheit darstellt, die Vision von Kommissar Dalli für Europa zu einem Zeitpunkt zu hören, zu dem die Notwendigkeit einer entschiedenen Führung bezüglich dem Zugang zu Gesundheitsleistungen und bezüglich deren Bereitstellung größer denn je ist.“ Dalli und die Kommission streben ein Europa an, in dem alle Bürger unabhängig davon, wo sie leben, den gleichen, problemlosen Zugang zu hochwertigen Gesundheitsleistungen erhalten. Eine bessere, kostengünstigere Verfügbarkeit innovativer Gesundheitsleistungen erfordert eine optimale Nutzung von Innovationen, die Vorteile für die Patienten bringt – sowohl was die Heilung als auch die Vorbeugung betrifft. Die demographischen Herausforderungen werden sich in naher Zukunft noch intensivieren: Mit dem demographischen Wandel ändern sich auch die Anforderungen der Gesellschaft – insbesondere in Bezug auf das Gesundheitswesen, in dem der Druck nach hochwertigen Leistungen groß und die Nachfrage nach derartigen Leistungen noch größer sein wird. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, ist und bleibt ein kontinuierlicher Dialog und eine nachhaltige Zusammenarbeit aller Interessengruppen unerlässlich. Die Europäische Kommission ist entschlossen, diesen Pfad zu beschreiten und sicherzustellen, dass sie die verantwortungsvolle Innovation im europäischen Gesundheitswesen zum Nutzen der Patienten fördert.

Nach der Hauptrede folgt eine sog. Oxford Debate, die von Hans-Georg Eichler, Leitender Mediziner der Europäischen Arzneimittelagentur EMA, moderiert wird. Leitende Vertreter aus dem Bereich der Hochschulen, von Verbänden, Unternehmen und Behörden werden darüber diskutieren, ob das derzeitige Aufsichtssystem für die Patienten im Hinblick auf den zeitnahen Zugang zu wirksamen Arzneimitteln förderlich ist oder nicht.

Sitzungen, Ausstellung und Networking

An den beiden folgenden Tagen stehen Sitzungen zu 15 verschiedenen Themen auf dem Programm. Fachleute aus der biopharmazeutischen Industrie, Auftragsforschungsunternehmen, universitäre Forschungseinrichtungen, Aufsichtsbehörden, Gesundheitsministerien sowie Delegierte von Patientenorganisationen und Universitäten werden ihr Know-how und ihre Ansichten austauschen. Auf dem EuroMeeting werden in diesem Jahr wichtige neue Themen behandelt, die neue Perspektiven auf die derzeitigen Systeme eröffnen und zur Diskussion über neue Arbeitsweisen anregen. „Wechselbeziehungen und Kooperationen sind mit dem technologischen Fortschritt noch wichtiger geworden. Wir müssen zunehmend über althergebrachte Grenzen hinweg arbeiten“, so June Raine. „Ich erwarte vom EuroMeeting 2011 neue Impulse in dieser Richtung, viele Beispiele aus der Praxis sowie Informationen zur globalen Natur der Gesundheitsproduktbranche.“

Über 200 Aussteller werden von Marketingchancen durch die direkte Begegnung mit mehr als 3.000 Fachleuten aus der pharmazeutischen Industrie und aus der Medizingeräteindustrie, aus dem Hochschulbereich und aus dem Gesundheitswesen, von Aufsichtsbehörden und Patientenorganisationen profitieren.

Das EuroMeeting bietet zahlreiche Networking-Gelegenheiten, um in entspannter Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte zu pflegen. Der Zugang zu allen Networking-Events im Rahmen des EuroMeeting ist in der Anmeldegebühr inbegriffen.

Über das DIA EuroMeeting

Das 23. jährliche EuroMeeting bringt mehr als 3000 Branchenfachkräfte aus über 50 Ländern zusammen, darunter Experten aus der biopharmazeutischen Industrie, Auftragsforschungsunternehmen, klinischen Forschungseinrichtungen, Aufsichtsbehörden, Gesundheitsministerien, Patientenorganisationen und Universitäten. Auf diesem Branchentreffen haben die Teilnehmer die Gelegenheit, Kontakte zu Fachkollegen aus der ganzen Welt zu knüpfen und zu pflegen.

Auf dem Programm des 23. jährlichen EuroMeeting stehen Sitzungen zu 15 brandaktuellen Themenbereichen:

  • Innovation, die Zukunft der Therapie und personalisierte Medizin
  • Erfolgreiche Zulassungsverfahren in einem sich verändernden Umfeld
  • Patientensicherheit - Von der Erfassung und Integration der Daten bis hin zur Risiko-Nutzen-Analyse und Risikominimierung
  • Endpunkte klinischer Studien und die Beurteilung und Kosteneffektivität von Gesundheitstechnologien
  • Breiterer Zugang (Generika/Umstieg)
  • Die Welt der Forschung einbinden: Präklinische Forschung und Entwicklung
  • Statistiken im Verlauf des Lebenszyklus von Arzneimitteln
  • Die Entwicklung von Medikamenten für spezielle Patientengruppen
  • Pharma e-World
  • Chemie, Produktion und Kontrolle, Inspektionen und Beurteilungen, Qualität und Fälschungen
  • Verschwindet die Grenze zwischen Medikamenten und Geräten?
  • Die Realität der globalen Arzneimittelentwicklung
  • Biologische Wirkstoffe und Vakzine: Zugang zur Innovation
  • Wissensmanagement und Telematik: ein besserer Austausch zwischen der Branche und den Regulierungsorganen und bessere Unterstützung für deren Entscheidungsfindung
  • Regionale Perspektiven der pharmazeutischen Entwicklung

Melden Sie sich zum 23. jährlichen EuroMeeting an.

ÜBER DIA

DIA ist ein neutraler, weltweiter, mitgliedergestützter Berufsverband mit nahezu 18.000 Mitgliedern, die an der Entdeckung, Entwicklung und dem Lebenszyklusmanagement von Pharmazeutika, biotechnischen Produkten, medizinischen Geräten und damit zusammenhängenden Gesundheitsprodukten beteiligt sind. Durch ihr internationales Bildungsangebot und ihre zahllosen Networking-Gelegenheiten bietet die DIA ein globales Forum für den Wissensaustausch zugunsten der Innovation von Produkten, Technologien und Dienstleistungen, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen auf der ganzen Welt verbessern. Der Verband hat seinen Hauptsitz in Horsham (Pennsylvania, USA) und Büros in Basel (Schweiz), Tokio (Japan), Mumbai (Indien) und Peking (China). www.diahome.org

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