TrovaGene, Inc. bestätigt Wiedererlangung der Rechte an seiner transrenalen Technologie für nicht invasive pränatale Tests und Krebs
(10.08.2011, Pharma-Zeitung.de) SAN DIEGO - Copyright by Business Wire - TrovaGene, Inc.
Erfolgreicher Einsatz des ersten und einzigen Geräts, das durch Mikrokatheter der Größen 10/14 eingeführt werden kann und verbesserten Zugang und höhere Aspiration bietet
TrovaGene, Inc. (Pink Sheets: TROV), ein Entwickler von transrenaler Molekulardiagnostik, bestätigte heute, dass es die weltweiten Rechte und die Kontrolle über sein Patentportfolio für transrenale Technologie für nicht invasive pränatale Anwendungen und Krebs zurückerlangt hat, da die Lizenzvereinbarung zwischen TrovaGene und Sequenom, Inc. beendet wurde. Im Jahr 2008 hatte TrovaGene exklusive Lizenzen für mehrere seiner Patente an Sequenom für die Entwicklung von pränatalen Diagnostik- und Screening-Anwendungen vergeben. 2009 erhob TrovaGene Klage gegen Sequenom wegen Betrug und verlangte die an Sequenom vergebenen Lizenzrechte zurück.
„Wir freuen uns sehr, dass TrovaGene die Rechte für die Entwicklung von Produkten für pränatale Diagnostik auf der Basis unserer transrenalen Technologie zurückerhalten hat“, kommentierte Dr. Thomas Adams, Chairman von TrovaGene. „Das gibt uns die Gelegenheit zur Ausdehnung unseres Geschäfts im Markt der Frauengesundheit über unser fortschrittliches HPV-Screeningprogramm hinaus, das auf Urinproben basiert, die nicht invasiv sind und in einer ungestörten Privatsphäre abgegeben werden können.“
TrovaGene erzeugte kürzlich Daten durch Sequenzierung der nächsten Generation, welche die Häufung und genomische Repräsentation fötaler transrenaler Sequenzen im Urin schwangerer Frauen eindeutig erkennen ließen. TrovaGene ist überzeugt, dass eine Urinprobe eine bessere Probe darstellt als Plasma, da sie einfach abzugeben, zu transportieren und zu analysieren ist, um bestimmte fötale Abnormitäten, darunter Aneuploidien (z. B. Down-Syndrom) nachzuweisen. TrovaGene hat Gespräche über partnerschaftliche Zusammenarbeit mit mehreren Firmen eingeleitet, deren Analysetechnologien Synergien mit dem Nachweis kurzer transrenaler DNA-Fragmente im Urin erzeugen können und die unternehmenseigenen Verfahren zur Extraktion und Verarbeitung von Nukleinsäuren ergänzen.
In den USA werden jedes Jahr mehr als 4 Millionen Frauen schwanger, was eine signifikante milliardenschwere Geschäftschance für nicht invasive und daher risikofreie pränatale Screeningtests bedeutet. Derzeit sind mehrere US-amerikanische und europäische Unternehmen im Begriff, Tests für Down-Syndrom und andere Aneuploidien auf der Basis massiver Parallelsequenzierungen einzuführen. Keines dieser Unternehmen besitzt jedoch die Rechte an der jeweils angewendeten Sequenzierungstechnologie, womit diese Firmen stark von einigen wenigen Technologieanbietern abhängig sind, was den aufsichtsrechtlichen Zulassungsweg verkompliziert. Außerdem ist Sequenzierung weiterhin kostspielig und das Analyseverfahren weist mehrere Nachteile bezüglich Probendurchsatz und letztendlicher Umschlagzeit auf.
„Wir fühlen uns durch unsere Sequenzierungsdaten ermutigt und sind überzeugt, dass die richtige Kombination von Analystechnologien zusammen mit der angereicherten Quelle transrenaler DNA-Fragmente im Urin uns eine außerordentlich günstige Wettbewerbsposition im Markt der Pränataldiagnostik verschafft. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Kosten und die Zeitspanne, bis das Testergebnis vorliegt, zumal bei hoher klinischer Empfindlichkeit und Spezifizität keine Abstriche gemacht werden“, erklärte David Robbins, Vice President, Forschung und Entwicklung.
Über TrovaGene, Inc.
TrovaGene hat seinen Unternehmenssitz im kalifornischen San Diego und konzentriert sich unter Anwendung seiner patentierten Technologie auf die Entwicklung von Tests zur Erkennung transrenaler DNA und RNA, kurzer Nukleinsäurefragmente, die durch den Zelltod normaler bzw. erkrankter Zellen entstehen, die Nierenschranke durchqueren und im Urin nachweisbar sind. Da die Abgabe einer Urinprobe gefahrlos und in keiner Weise invasiv ist, stimmen die Patientinnen dem Screeningtest eher zu, denn die Probennahme kann sogar in der Privatsphäre des eigenen Badezimmers erfolgen. TrovaGene verfolgt in erster Linie das Ziel, mit seinen unternehmenseigenen Technologien molekulare diagnostische Screeningprodukte zu entwickeln, die die gesundheitliche Versorgung für Frauen bedeutend verbessern.
TrovaGene befindet sich hinsichtlich Patenten für transrenale molekulare Tests in einer dominanten Position. Es hat diverse Patente in den USA und Europa angemeldet und besitzt bereits erteilte Patente für Testverfahren für HPV und weitere Infektionskrankheiten, Krebs, Transplantationen sowie für pränatale und genetische Tests. Darüber hinaus besitzt es die weltweiten Rechte an Nukleophosmin-1 (NPM1), einem informativen Biomarker für akute myeloische Leukämie (AML).
TrovaGene prüft derzeit die jüngsten Finanzergebnisse und erstellt die Anmeldeunterlage auf Formblatt 10, damit das Unternehmen seinen aktuellen Bericht bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission vorlegen kann. Die Unterlagen werden voraussichtlich im dritten Quartal 2011 bei der SEC eingereicht und enthalten ausführlichere aktuelle Informationen über TrovaGene.
Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Derartige Aussagen sind an zukunftsbezogenen Wörtern wie „voraussichtlich“, „überzeugt sein“, „Prognose“, „schätzungsweise“, „beabsichtigen“ und anderen zu erkennen. Derartige zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den derzeitigen Erwartungen von TrovaGene, und die tatsächlichen Ergebnisse könnten maßgeblich davon abweichen. Es bestehen diverse Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ereignisse maßgeblich von den Darstellungen derartiger zukunftsgerichteter Aussagen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören unter anderen insbesondere scharfer Wettbewerb, unsere Fähigkeit zur Fortführung unseres Geschäfts als rentablen Betrieb, unser Bedarf an zusätzlichen Finanzmitteln, Unsicherheiten in Bezug auf Patentschutz und Gerichtsverfahren, Unwägbarkeiten hinsichtlich der Kostenerstattung durch staatliche oder dritte Versicherungsträger, begrenzte Vertriebs- und Marketingbemühungen und Abhängigkeit von Dritten sowie Risiken im Zusammenhang mit der Ablehnung von Anträgen oder Zulassungen durch die FDA und mit der Nichteinhaltung von Auflagen der FDA. Im Rahmen der Entwicklung jeglicher medizinischer Diagnosetests sind die Entwicklung, das aufsichtsbehördliche Zulassungsverfahren und die Markteinführung neuer Produkte mit erheblichen Risiken behaftet. Es kann keine Garantie gegeben werden, dass die in dieser Pressemitteilung erörterten klinischen Studien erfolgreich bzw. überhaupt zum Abschluss gebracht werden oder dass ein jegliches Produkt die aufsichtsbehördliche Zulassung für eine jegliche Indikation erhalten oder sich als wirtschaftlich erfolgreich erweisen wird. TrovaGene übernimmt keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren oder zu revidieren.
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