ACG 2022: Ferring präsentiert sieben neue Analysen zu RBX2660 – ein Mikrobiota-basiertes Lebend-Biotherapeutikum

(25.10.2022, Pharma-Zeitung.de) SAINT-PREX, Schweiz, und PARSIPPANY, New Jersey, USA - Copyright by Business Wire - Ferring Pharmaceuticals



  • Eine neue 24-Monats-Subgruppenanalyse untersuchte das anhaltende klinische Ansprechen bei Teilnehmenden, die bis zu zwei Dosen RBX2660 erhalten hatten – unabhängig von Alter, Geschlecht, Ethnie und Anzahl vorheriger CDI-Episoden



  • Zwei Post-hoc-Analysen zu RBX2660 evaluierten physische, psychologische und soziale gesundheitsbezogene Daten zur Lebensqualität (HRQL) aus dem klinischen Programm PUNCH™ CD3



  • Die mündliche Präsentation einer Ad-hoc-Wirksamkeits- und Sicherheitsanalyse von Phase-3-Daten zum ersten Rezidiv und zu Komorbiditäten wird mit dem American College of Gastroenterology's Outstanding Research Award in der Kategorie „Colon“ ausgezeichnet


Ferring Pharmaceuticals gab heute die Präsentation von sieben Analysen zu RBX2660 auf der wissenschaftlichen Jahrestagung des American College of Gastroenterology 2022 (ACG) bekannt. RBX2660, ein Lebend-Biotherapeutikum auf Mikrobiota-Basis, wird untersucht, um sein Potenzial zu bestimmen, wiederkehrende C.-difficile-Infektionen (CDI) nach einer Antibiotikabehandlung zu reduzieren.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20221024005021/de/


Es wurden Daten aus einer Post-Hoc-Subgruppenanalyse (24-Month Sustained Clinical Response and Safety of RBX2660 in Participants with Recurrent Clostridioides difficile Infection: Subgroup Analysis; Poster-Nr. E0100) zur langfristigen Wirksamkeit und Sicherheit von RBX2660 in der offenen Phase-2-Studie PUNCH CD präsentiert. Die Teilnehmenden der Studie waren mindestens 18 Jahre alt und hatten zwei oder mehr rCDI-Episoden, die nach einer primären CDI-Episode mit Standard-Antibiotika behandelt wurden, oder zwei oder mehr Episoden einer schweren CDI, die stationär behandelt werden musste. Eine erfolgreiche Behandlung war definiert als das Ausbleiben einer CDI-Diarrhö während eines Zeitraums von 8 Wochen nach Beendigung der Studienbehandlung. Unter den 142 Teilnehmenden, die mit RBX2660 behandelt wurden (auswertbare Population), erreichten 98 %, 97,9 % bzw. 93,5 % der Teilnehmenden unter 65 Jahren sowie 96,8 %, 93,1 % bzw. 88 % der Teilnehmenden ab 65 Jahren ein anhaltendes Ansprechen 6, 12 bzw. 24 Monate nach der Behandlung. Vergleichbare anhaltende Ansprechraten wurden bei Teilnehmenden festgestellt, die nach Geschlecht, Ethnie und Anzahl vorheriger CDI-Episoden kategorisiert waren. Wie die Analyse außerdem zeigte, wurden therapiebedingte unerwünschte Ereignisse (TEAE) bei einem ähnlichen Prozentsatz der Teilnehmenden in allen demografischen Untergruppen zwischen 6 und 12 Monaten (Spanne: 31 % bis 43 %) und 12 bis 24 Monate (Spanne: 23 % bis 37 %) berichtet. Die häufigsten TEAE waren leichte bis moderate gastrointestinale Ereignisse.


„Die Infektion mit C.-difficile bedeutet eine erhebliche Belastung für das Gesundheitswesen, da sie einen unerbittlichen Kreislauf von Rückfällen auslösen kann, die den Gesundheitszustand eines Menschen langfristig beeinträchtigen“, berichtet Dr. Elizabeth Garner. M.P.H., Chief Scientific Officer, Ferring Pharmaceuticals, USA.


Zwei weitere Analysen untersuchten Daten aus dem klinischen Programm PUNCH™ CD und beinhalteten Post-hoc-Analysen, die auf eine Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQL) bei RBX2660-behandelten Patientinnen und Patienten hinweisen. Die HRQL wurden anhand des Health-Related Quality of Life Questionnaire zu Clostridioides difficile (Cdiff32) ermittelt, einem validierten krankheitsspezifischen Instrument für drei Evaluierungsbereiche (physisch, psychologisch und sozial), und eines Gesamt-Scores (Spanne jeweils von 0 bis 100, wobei 100 die bestmögliche Bewertung ist).


Die erste Analyse (Health-Related Quality of Life in Patients with One Prior Episode of Recurrent Clostridioides difficile Infection: Results from the RBX2660 Phase 3 Randomized, Placebo-Controlled rCDI Trial [PUNCH CD3]; Poster-Nr. E0349), war eine Post-hoc-Analyse der HRQL während eines 8-Wochen-Zeitraums für eine Untergruppe von Teilnehmenden der PUNCH CD3-Studie, die ein erstes Rezidiv erlitten. Im Rahmen der Analyse wurden die Cdiff32-Daten von 66 Teilnehmenden (76,7 %) zu Studienbeginn und in Woche 8 (43 RBX2660, 23 Placebo) untersucht. Unbereinigte Analysen zeigten deutlichere HRQL-Verbesserungen mit RBX2660 im Vergleich zu Placebo beim Gesamtscore (13,5±5,7, p<0,05) und im psychologischen Bereich (16,2±6,0, p<0,01) sowie nicht signifikante Verbesserungen im physischen (11,9±6,1, p=0,07) und sozialen (7,6±7,5, p=0,45) Bereich. Bereinigte Analysen ergaben statistisch signifikante Unterschiede (alle p<0,05) beim Gesamtscore (11,03, 95 % Konfidenzintervall: [1,34; 20,72]), im physischen (10,74, 95 % KI: [1,36; 20,13]) und im psychischen (13,07, 95 % KI: [2,02; 24,13]) Bereich.


Die zweite Post-hoc-Analyse (Health-Related Quality of Life of Week 8 Responders and Non-Responders: Results from the RBX2660 Phase 3 Randomized, Placebo-Controlled Trial in Recurrent Clostridioides difficile Infection [PUNCH CD3], Poster-Nr. E0348) berücksichtigte Responder der PUNCH CD3-Studie ohne Rezidiv (n=178; 125 RBX2660, 53 Placebo) sowie Non-Responder mit C.-difficile-Rezidiv (n=7; 3 RBX2660, 4 Placebo). Unter den Respondern waren die Verbesserungen gegenüber dem Ausgangswert bis Woche 8 (alle p<0,001) für beide Arme und sämtliche Cdiff32-Scores statistisch signifikant. Bereinigte Analysen der Responder-Daten zeigten einen Unterschied zugunsten von RBX2660 gegenüber Placebo in Woche 8 im psychologischen Bereich (7,4, 95 % KI: [0,33, 14,43], p<0,05). Bei den Non-Respondern wurden für RBX2660 numerische Verbesserungen in allen vier Bereichen festgestellt, während die Werte für Placebo zwischen Ausgangswert und Woche 8 kaum Veränderungen zeigten.


„Diese beiden Analysen bekräftigen das Potenzial von RBX2660, die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit rezidivierender CDI zu erhöhen“, berichtet Paul Feuerstadt, M.D., F.A.C.G., A.G.A.F., Yale University School of Medicine.


Weitere Datenpräsentationen auf der ACG 2022


Auf der ACG 2022 wurden vier weitere Analysen vorgestellt, die die Wirksamkeit und Sicherheit von RBX2660 für verschiedene Populationen untersuchte, einschließlich Teilnehmenden mit Begleiterkrankungen. Diese Analysen beinhalteten:



  • Eine Ad-hoc-Analyse zu PUNCH CD3-OLS (An Interim Analysis of a Phase 3, Open-Label Study Indicates Efficacy and Safety of RBX2660 in Patients with Recurrent Clostridioides difficile Infection; Session-Nr. 56). PUNCH CD3-OLS ist eine laufende, offene Phase-3-Studie zur Evaluierung der Wirksamkeit und Sicherheit von RBX2660. Angemeldet waren Personen ab einem Alter von 18 Jahren mit medizinisch dokumentierter rCDI, einschließlich Patientinnen und Patienten, die einen ersten Rezidiv erlitten hatten, bei weitgefassten Zulassungskriterien. Nach der Verabreichung von Standardantibiotika erhielten die Teilnehmenden eine Einzeldosis RBX2660. Zum Zeitpunkt dieser Analyse hatten 483 Teilnehmer RBX2660 erhalten. Als erfolgreich galt eine Behandlung, wenn 8 Wochen nach ihrem Abschluss kein Rezidiv aufgetreten war. Dieses Kriterium erfüllten 74,6 % der Teilnehmenden, deren Ergebnisse analysiert werden konnten (300/402), in Übereinstimmung mit einer Ad-hoc-Analyse aus dem Jahr 2021. Unter den RBX2660-Teilnehmenden (n=300), die die sechsmonatige Nachbeobachtungszeit (n=262) abschlossen, blieben 84 % (220/262) frei von CDI-Rezidiven. TEAE wurden für 69 % der mit RBX2660 behandelten Teilnehmenden gemeldet. Die meisten TEAE hatten einen leichten bis moderaten Schweregrad und bezogen sich auf den gastrointestinalen Bereich, wobei Durchfall und Bauchschmerzen am häufigsten berichtet wurden. Diese mündliche Präsentation wurde mit dem American College of Gastroenterology's Outstanding Research Award in der Kategorie „Colon“ ausgezeichnet.


  • Eine Ad-hoc-Analyse zu PUNCH CD3-OLS (Efficacy and Safety of RBX2660 in Reducing Recurrent Clostridioides difficile Infection in Patients with Underlying Gastrointestinal Comorbidities; Poster-Nr. D0099) für eine Untergruppe von Teilnehmenden aus einer modifizierten Intent-to-Treat-Population (n=402), die gastrointestinale Begleiterkrankungen (gastroösophageale Refluxkrankheit, Reizdarmsyndrom, Divertikulitis, Reizdarm, nicht näher bezeichnete Kolitis) aufwiesen. Unter den Teilnehmenden dieser Untergruppe wurde bei 75 % der mit RBX2660 behandelten Patientinnen und Patienten ein Behandlungserfolg festgestellt, d. h. sie waren 8 Wochen nach Beendigung der Behandlung ohne CDI-Rezidiv. Wie die nach sechs Monaten ausgewerteten Ergebnisse außerdem zeigten, waren 84 % der mit RBX2660 behandelten Teilnehmenden aller Untergruppen mit gastrointestinalen Begleiterkrankungen frei von CDI-Rezidiven. Ein anhaltendes klinisches Ansprechen über sechs Monate wurde bei RBX2660-Teilnehmenden mit und ohne gastrointestinale Begleiterkrankungen beobachtet. Insgesamt traten die unerwünschten Ereignisse und TEAE bei Teilnehmenden mit und ohne gastrointestinale Begleiterkrankungen mit ähnlicher Häufigkeit auf. Die meisten TEAE wiesen einen leichten bis moderaten Schweregrad auf und bezogen sich auf den gastrointestinalen Bereich (überwiegend Durchfall und Bauchschmerzen).


  • Eine vorab spezifizierte Post-hoc-Analyse zu PUNCH CD3 (Efficacy and Safety of RBX2660 in Patients After First Recurrence of Clostridioides difficile Infection – Results from a Phase 3, Randomized, Placebo-Controlled Study; Poster-Nr. D0100) evaluierte die Wirksamkeit und Sicherheit von RBX2660 für eine Untergruppe von Teilnehmenden mit nur einer rCDI-Episode bis zur Studienanmeldung (86 von 276), die eine einzelne verblindete Dosis von RBX2660 oder Placebo erhielten. Als erfolgreich galt die Behandlung, wenn 8 Wochen nach Behandlungsende kein CDI-Rezidiv aufgetreten war. Dies erreichten 79,2 % (42/53) der Teilnehmenden in der RBX2660-Gruppe im Vergleich zu 60,6 % (20/33) in der Placebo-Gruppe. Die Teilnehmenden wurden über einen Zeitraum von sechs Monaten auf Rezidive überwacht. Die Mehrzahl der Teilnehmenden blieb in diesem Zeitraum rezidivfrei (RBX2660: 91 % [38/42]; Placebo: 85 % [17/20]). TEAE wurden bei 54,7 % (29/53) der RBX2660-Behandelten und bei 33,3 % (11/33) der Placebo-Behandelten beobachtet. Die Differenz entfiel überwiegend auf gastrointestinale Ereignisse leichten Schweregrades.


  • Eine Post-hoc-Subgruppenanalyse zur PUNCH CD3-Studie (Efficacy and Safety of RBX2660 in Patients with Recurrent Clostridioides difficile Infection Grouped by Age and Underlying Comorbidities; Poster-Nr. D0098), die die Ergebnisse einer modifizierten Intent-to-treat-Population (mITT) (n=262), gruppiert nach Alter und Begleiterkrankungen, anhand der Schweregrade des Charlson Comorbidity Index (CCI) bewertet – leicht, moderat oder schwer. Der CCI ist ein weit verbreiteter Index, der 16 Erkrankungen und das Lebensalter berücksichtigt, um die Langzeitsterblichkeit auf Basis der Komorbiditätsbelastung zu prognostizieren, wobei hohe CCI-Scores ein höheres Sterberisiko bedeuten. Die Behandlung galt dann als erfolgreich, wenn 8 Wochen nach ihrem Abschluss kein CDI-Rezidiv mehr aufgetreten ist. In der gesamten mITT-Population erreichten 71 % der RBX2660-behandelten Teilnehmenden einen Behandlungserfolg, verglichen mit 62 % unter den Placebo-behandelten Teilnehmenden. Der Analyse zufolge blieb ein höherer Prozentsatz der RBX2660-behandelten Teilnehmenden im Vergleich zu den Placebo-behandelten Teilnehmenden in den meisten Untergruppen rezidivfrei: Alter <65: 75 % bzw. 76 % (leicht), 70 % bzw. 45 % (moderat), 75 % bzw. 40 % (schwer); Alter ≥65 und <75 Jahre: 100 % bzw. 0 % (leicht), 74 % bzw. 63 % (moderat), 73 % bzw. 50 % (schwer); Alter ≥75 Jahre: 50 % bzw. 100 % (moderat) und 64 % bzw. 63 % (schwer). In der gesamten Sicherheitspopulation (n=267) betrug die TEAE-Gesamthäufigkeit 52 % bei den RBX2660-behandelten Teilnehmenden verglichen mit 42 % bei den Placebo-behandelten Teilnehmenden. In allen Untergruppen wiesen die meisten TEAE einen leichten oder moderaten Schweregrad auf.


Über die C.-difficile-Infektion


C.-difficile-Infektionen (CDI) sind eine ernste und potenziell tödliche Krankheit, von der Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind. Das Bakterium C.-difficile ruft lähmende Symptome wie schweren Durchfall, Fieber, Empfindlichkeit oder Schmerzen des Magens, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Kolitis (eine Entzündung des Dickdarms) hervor.1 Die CDI wurden von den US-Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) zu einer Bedrohung der öffentlichen Gesundheit erklärt, die dringende und sofortige Maßnahmen erfordert und allein in den USA jedes Jahr schätzungsweise eine halbe Million Erkrankungen und Zehntausende von Todesfällen verursacht.1,2,3


C.-difficile-Infektionen sind oft der Beginn eines Teufelskreises von Rezidiven, die eine erhebliche Belastung für die Patienten und das Gesundheitssystem darstellen.4,5 Laut Schätzungen treten bis zu 35 % der CDI-Fälle nach der Erstdiagnose erneut auf, und Patienten, die einen Rückfall erlitten, haben ein deutlich höheres Risiko für weitere Infektionen.6,7,8,9 Es wird davon ausgegangen, dass nach dem ersten Rezidiv bei bis zu 65 % der Patienten ein weiteres Rezidiv auftreten kann.8,9


Über RBX2660


RBX2660 ist ein Mikrobiota-basiertes Lebend-Biotherapeutikum in der Erforschung, das im Hinblick auf sein Potenzial untersucht wird, wiederkehrende C.-difficile-Infektionen nach einer Antibiotikabehandlung zu verringern. In den USA hat RBX2660 von der Food and Drug Administration (FDA) den Status eines Arzneimittels für seltene Krankheiten (Orphan Therapy) und einer „Breakthrough Therapy“ erhalten. RBX2660 wurde entwickelt von Rebiotix, einem Ferring-Unternehmen.


Über die klinische Studie PUNCH™ CD3 (Clinicaltrials.gov-Kennung: NCT03244644)


PUNCH CD3 ist eine prospektive, multizentrische, randomisierte, doppelt verblindete, placebokontrollierte klinische Studie der Phase 3, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von RBX2660 im Vergleich zu Placebo bei der Prävention von rCDI untersucht wird. An der Studie nahmen Erwachsene ab 18 Jahren teil, die mindestens ein Rezidiv nach einer primären CDI-Episode erlitten hatten. Die Teilnehmer wurden bis zu 8 Wochen für die Wirksamkeitsanalyse und bis zu 6 Monate für die Sicherheitsanalyse beobachtet.


Über die klinische Studie PUNCH™ OLS (Clinicaltrials.gov-Kennung): NCT02589847)


PUNCH OLS ist eine prospektive, multizentrische, offene Phase-2-Studie, in der die Wirksamkeit von RBX2660 im Vergleich zu einer mit Antibiotika-behandelten historischen Kontrollgruppe untersucht wird. An der Studie nahmen Erwachsene ab 18 Jahren teil, die mindestens zwei dokumentierte rezidivierende CDI-Episoden nach einer Primärepisode hatten und zwei Runden einer oralen Standard-Antibiotikatherapie abgeschlossen hatten oder mindestens zwei dokumentierte Episoden einer schweren CDI erlitten, die stationär behandelt werden musste. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt (Behandlungserfolg) war definiert als das Ausbleiben einer C.-difficile-assoziierten Diarrhö ohne die Notwendigkeit einer erneuten Behandlung wegen CDI und wurde bei der Untersuchung in Woche 8 bestimmt. Ein sekundäres Ergebnis war das Sicherheitsprofil von RBX2660, einschließlich unerwünschter Ereignisse und CDI-Episoden bis zu 24 Monate nach Abschluss der Behandlung. Bei einer Post-hoc-Analyse wurden die RBX2660-Responder ausgewertet, bei denen bis zu 24 Monate nach der Behandlung keine CDI-Episoden aufgetreten sind.


Über Ferring Pharmaceuticals


Ferring Pharmaceuticals ist ein forschungsorientiertes biopharmazeutisches Spezialunternehmen, das Menschen weltweit dabei hilft, Familien zu gründen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Ferring hat seinen Hauptsitz in Saint-Prex, Schweiz, und ist führend in der Reproduktionsmedizin und der Gesundheit von Müttern sowie in Spezialgebieten der Gastroenterologie und Urologie. Ferring entwickelt seit mehr als 50 Jahren Behandlungen für Mütter und Babys und verfügt über ein Portfolio, das Behandlungen von der Empfängnis bis zur Geburt abdeckt. Das 1950 gegründete Privatunternehmen beschäftigt heute weltweit rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unterhält eigene operative Tochtergesellschaften in über 50 Ländern und vertreibt seine Produkte in 110 Ländern.


Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ferring.com. Folgen Sie uns auf Twitter, Facebook, Instagram, LinkedIn und YouTube.


Ferring widmet sich der Erforschung des entscheidenden Zusammenhangs zwischen dem Mikrobiom und der menschlichen Gesundheit mit Fokus auf der Bedrohung durch wiederkehrende C.-difficile-Infektionen. Ferring arbeitet an der Entwicklung neuartiger mikrobiombasierter Therapeutika, um einen dringenden medizinischen Bedarf zu decken und Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen. Folgen Sie uns über unsere speziellen Kanäle zur Entwicklung von Mikrobiom-Therapeutika auf Twitter und LinkedIn.


Quellenangaben:



  • Centers for Disease Control and Prevention. What Is C. Diff? 17. Dezember 2018. Verfügbar unter: https://www.cdc.gov/cdiff/what-is.html


  • Centers for Disease Control and Prevention. Biggest Threats and Data, 14. November 2019. Verfügbar unter: https://www.cdc.gov/drugresistance/biggest-threats.html


  • Fitzpatrick F, Barbut F. Breaking the cycle of recurrent Clostridium difficile. Clin Microbiol Infect. 2012;18(suppl 6):2-4.


  • Centers for Disease Control and Prevention. 24. Juni 2020. Verfügbar unter: https://www.cdc.gov/drugresistance/pdf/threats-report/clostridioides-difficile-508.pdf


  • Feuerstadt P, et al. J Med Econ. 2020;23(6):603-609.


  • Riddle DJ, Dubberke ER. Clostridium difficile infection in the intensive care unit. Infect Dis Clin North Am. 2009;23(3):727-743.


  • Nelson WW, et al. Health care resource utilization and costs of recurrent Clostridioides difficile infection in the elderly: a real-world claims analysis. J Manag Care Spec Pharm. 2021;27(7):828-838. doi: 10.18553/jmcp.2021.20395. Epub 2021 Mar 11.


  • Kelly, CP. Can we identify patients at high risk of recurrent Clostridium difficile infection? Clin Microbiol Infect. 2012;18(suppl 6):21–27.


  • Smits WK, et al. Clostridium difficile infection. Nat Rev Dis Primers. 2016;2:16020. doi: 10.1038/nrdp.2016.20.


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