DGP schreibt erneut Forschungspreise für Pneumologie aus
(25.09.2025, Pharma-Zeitung.de)
Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) vergibt auch 2026 zwei mit jeweils 10.000 Euro dotierte Forschungspreise. Ausgezeichnet werden herausragende Arbeiten in der klinischen und in der experimentellen Medizin. Ziel der Förderung ist es, wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Pneumologie sichtbar zu machen und junge Forschende beim Einstieg in ihre wissenschaftliche Karriere zu unterstützen, wie DGP-Präsident Prof. Christian Taube betont.
Rückblick auf die Preisvergabe 2025
Im Jahr 2025 wurde der Preis für klinische Medizin geteilt: Dr. Judith Brock und Privatdozent Dr. Mustafa Abdo erhielten die Auszeichnung für ihre Arbeiten zur Senkung des Pneumothorax-Risikos sowie zur gezielten Behandlung von COPD. Den Forschungspreis für experimentelle Medizin erhielt Dr. Lin Yang für die Entwicklung einer KI-basierten Bildgebungsplattform, die eine präzisere Verabreichung von Medikamenten in der Lunge ermöglicht.
Ausschreibung 2026
Für die kommende Vergaberunde sind Einreichungen bis zum 15. Januar 2026 möglich. Gefragt sind Arbeiten aus den Bereichen Diagnostik, Therapie, Prävention oder Rehabilitation (klinische Medizin) sowie aus der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Pneumologie (experimentelle Medizin). Die feierliche Verleihung findet am 19. März 2026 während der Eröffnungsveranstaltung des DGP-Jahreskongresses in München statt.
Teilnahmebedingungen
Bewerberinnen und Bewerber müssen am Stichtag 15. Januar 2026 Mitglied der DGP sein und dürfen das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Weitere Vorgaben sind:
Die eingereichte Arbeit muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst und in Deutschland durchgeführt worden sein.
Publikationen dürfen nicht vor Januar 2025 erschienen sein; bei Online-first-Veröffentlichungen gilt das Druckdatum.
Die Arbeit darf bislang keinen anderen Wissenschaftspreis erhalten haben und nicht parallel für einen weiteren Preis eingereicht werden.
Kumulative Arbeiten müssen durch eine ein- bis zweiseitige Zusammenfassung mit einer gemeinsamen Fragestellung ergänzt werden.
Liegen mehrere Erstautorenschaften vor, ist die Einreichung gemeinsam vorzunehmen; die Preisgelder werden geteilt.
Einreichung
Die Bewerbungsunterlagen – bestehend aus der Arbeit (PDF, max. 7 MB), einer Publikationsliste sowie dem Lebenslauf – sind per E-Mail an den Generalsekretär der DGP, Prof. Dr. Thomas Bahmer (info@pneumologie.de) zu senden.
Weitere Informationen finden sich auf der Website der Gesellschaft unter: https://www.pneumologie.de/ausschreibungen
Über Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat sich als wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft darauf spezialisiert, die Prävention, Diagnostik sowie Therapie von Atemwegs- und Lungenerkrankungen zu verbessern. Lange stand dabei die Tuberkulose im Vordergrund, seit den 1960er-Jahren haben Volkskrankheiten wie Asthma, die dauerhaft atemwegsverengende Lungenerkrankung COPD, Lungenentzündung und Lungenkrebs die Pneumologie zu einem der großen Schwerpunktfächer der Inneren Medizin gemacht.
Wichtige aktuelle Themen sind die Entwöhnung vom Rauchen, die Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die Atemluft, die internistische Intensivmedizin und Beatmungsentwöhnung, Infektiologie sowie das Lungenkrebsscreening. Die DGP wurde 1910 gegründet und hat heute rund 5.000 Mitglieder aus Medizin und Forschung.
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