Gesundheitsminister Manne Lucha zum Bericht Cannabislegalisierung

Bei Jugendlichen ist sogar ein leichter Konsumrückgang wahrnehmbar.

(07.04.2026, Pharma-Zeitung.de) „Die von den Kritikern des Gesetzes prophezeiten massiven Anstiege bei Konsumcannabis konnten auch im zweiten wissenschaftlichen Zwischenbericht erneut nicht festgestellt werden. Im Gegenteil: Bei Jugendlichen ist sogar ein leichter Konsumrückgang wahrnehmbar. Weder ist es zu einem sprunghaften Anstieg cannabisbezogener Konsumprobleme gekommen, noch ist bei Jugendlichen die Risikowahrnehmung bezüglich des Konsums von Cannabis zurückgegangen.

Klar ist, dass es die Prävention und Aufklärung weiterhin zu stärken gilt. Ich begrüße es daher sehr, dass die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter am 04.03.2026 eine „Arbeitshilfe zur Umsetzung von Frühintervention nach § 7 Konsumcannabisgesetz“ vorgelegt hat, welche die Akteurinnen und Akteure vor Ort in dieser Aufgabe unterstützt.

Es wurde heute von verschiedenen Seiten behauptet, dass der Schwarzmarkt blühe und die Kriminalität steige. Dies kann dem Bericht aber nicht entnommen werden. Vielmehr steht dort: „Aufgrund der beschriebenen Entwicklungen auf dem Cannabismarkt ist davon auszugehen, dass es gelungen ist, den Schwarzmarkt partiell zurückzudrängen. Immer mehr Konsumierende greifen auf die nunmehr (im Prinzip) legalen Bezugsquellen zurück.“ Insgesamt beschreibt der Bericht positive Effekte des Konsumcannabisgesetzes und „… dass einige der vom Gesetzgeber intendierten Effekte des KCanG schon jetzt teilweise eingetreten sind.“ Gemäß dem zweiten wissenschaftlichen Zwischenbericht spielen Anbauvereinigungen aber noch eine untergeordnete Rolle beim Bezug von legalem Cannabis. Um deren Rolle zu stärken, unterstütze ich die Forderung, die gesetzlichen Anforderungen an Anbauvereinigungen sachgerecht anzupassen. Dadurch kann der Schwarzmarkt weiter zurückgedrängt werden.“


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