Pharma Deutschland bleibt trotz Fortschritten kritisch: Die gemeinsame EU-USA-Erklärung zu Zöllen bringt mehr Klarheit – aber noch keine vollständige Entwarnung.
Die Branche warnt weiterhin vor Versorgungsrisiken und bemängelt fehlende Planungssicherheit – eine strategische Belastung, die dringend gelöst werden muss.
(22.08.2025, Pharma-Zeitung.de)
Pharma Deutschland hält trotz der gemeinsamen EU-USA-Erklärung zu Handelszöllen an seiner Kritik fest: Zwar bringt die Obergrenze von 15 % Importzoll auf Arzneimittel aus der EU etwas Planungssicherheit, doch entsteht dadurch ein neues strukturelles Risiko für die globale Gesundheitsversorgung und die europäische Pharmaindustrie.
Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland, betont: „Die neuen Handelsbedingungen erfordern Anpassungen, aber die Verhandlungen müssen weitergehen. Der bisherige Nullzoll-Pakt war die Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation – besonders in Krisenzeiten. Er bleibt die beste Lösung für echte Stabilität und globale Versorgungssicherheit.“
Der Verband fordert gezielte Gegenmaßnahmen: die Fortsetzung der Verhandlungen für eine vollständige Zollbefreiung von Arzneimitteln und eine Handelspolitik, die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit Europas stärkt. Die laufenden Section-232-Untersuchungen in den USA bieten dabei ein entscheidendes Zeitfenster, um die Bedeutung der Zollfreiheit für beide Seiten zu unterstreichen.
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