Schwangerschaft: Methode zur Früherkennung gefährlicher Präeklampsie

(28.07.2016, Pharma-Zeitung.de) Präeklampsie ist eine Erkrankung, die nur während einer Schwangerschaft auftritt. Anzeichen hierfür sind beispielsweise erhöhter Blutdruck, Wassereinlagerungen sowie eine vermehrte Ausscheidung von Eiweiß im Urin. Bei einer Präeklampsie wird die Plazenta nicht mehr richtig durchblutet. Das hat zur Folge, dass das ungeborene Kind zu wenig Nährstoffe und Sauerstoff erhält, wodurch das Wachstum gestört werden kann. Schlimmstenfalls kommt es zum Tod von Mutter und Kind. In der Regel entsteht die auch unter dem Begriff "Schwangerschaftsvergiftung" bekannte Krankheit in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft oder, seltener, kurz nach Geburt des Babys. In der 27. Schwangerschaftswoche ist die Gefahr, an Präeklampsie zu erkranken, am größten.

Wie wird eine Präeklampsie festgestellt?

Im Rahmen der diversen Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere achten Frauenärzte auf Eiweiß im Urin sowie auf Bluthochdruck. Zudem können ebenfalls folgenden Anzeichen Symptome für eine Erkrankung sein:
- Starke Übelkeit mit oder ohne heftige Kopfschmerzen
- Sehstörungen
- Unwohlsein
- Plötzlich auftretende Schwellungen, an den Gliedmaßen sowie im Gesicht
- Heftige Schmerzen unterhalb der Rippen

Früherkennung: neue Methode zur rechtzeitigen Entdeckung einer Präeklampsie

Vor Kurzem wurde zudem eine Möglichkeit entdeckt, mit deren Hilfe eine Präeklampsie ausgeschlossen werden kann. Hierfür ist das Verhältnis einiger spezieller Botenstoffe im Blut, der Proteine sFlt-1 und PlGF, wichtig. Beide Proteine werden in der Plazenta hergestellt und zirkulieren im Blut der Schwangeren. Mithilfe einer Blutuntersuchung ist es, laut den Forschern der Charité möglich, "den Trennwert für den sFlt-1/PlGF-Quotienten zu ermitteln". Auf diese Weise soll es machbar sein, eine Präeklampsie während einer Woche auszuschließen beziehungsweise das Auftreten der Krankheit sowie der damit einhergehenden Komplikationen vorauszusagen. Dadurch kann man selbst bei fehlenden Symptomen feststellen, ob die werdende Mutter an einer Präeklampsie erkranken und dementsprechende Komplikationen entwickeln wird.

Was tun, um einer Präeklampsie vorzubeugen?

Zusätzlich zu den üblichen Vorsorgeterminen sowie der oben genannten Früherkennungs-Methode, können schwangere Frauen einige weitere vorbeugende Maßnahmen beachten. So ist hier beispielsweise eine gute Versorgung mit Eiweiß sehr wichtig. Dementsprechend sollten die wertvollen Proteine jeden Tag auf dem Speiseplan einer werdenden Mutter stehen. Während sich pflanzliches Eiweiß unter anderem in Nüssen, Hülsenfrüchten und Getreide befindet, "versteckt" sich tierisches Eiweiß zum Beispiel in Fisch, Fleisch, Milch und Käse. Damit die jeweiligen Proteine gut vom Körper der Schwangeren verwerten werden, ist es ebenfalls ratsam, Kohlenhydrate in ausreichender Menge zu sich zu nehmen. Empfehlenswert sind hier zum Beispiel Kartoffeln, Nudeln und Vollkornbrot. Für die Entwicklung des Kindes ist unter anderem aber auch eine optimale Versorgung mit Vitalstoffen und Eisen wichtig. Hier bieten sich bei Bedarf verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, wie etwa ferrotone® oder Doppelherz® Vitalstoffe für Schwangere und Mütter an. Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen ist für die Gesundheit von Mutter und Kind unabdingbar.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/schwanger-natur-mutter-775028/ (CC0 Public Domain)


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