Teva präsentiert neue Daten auf dem 7. Kongress der European Academy of Neurology, die sozioökonomische Faktoren mit einer signifikanten Unterdiagnose von Migräne in Verbindung bringen

(22.06.2021, Pharma-Zeitung.de) AMSTERDAM - Copyright by Business Wire - Teva Pharmaceutical Industries Limited


Teva Pharmaceutical Industries Ltd. (NYSE und TASE: TEVA) hat heute neue epidemiologische Daten zur Migräne aus Israel vorgestellt, die darauf hindeuten, dass sozioökonomische Faktoren zur Unterdiagnose von Migräne in der Gesellschaft beitragen können1.


Eine retrospektive Studie zur Epidemiologie der Migräne im Süden Israels, die von Teva finanziert und auf dem virtuellen 7. Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) vorgestellt wurde, zeigte eine extrem hohe Variabilität bei der Prävalenz diagnostizierter Migränepatienten in der untersuchten geografischen Region.


Die Prävalenzraten waren mit dem sozioökonomischen Status der untersuchten Region positiv assoziiert. Dies deutet darauf hin, dass Migränepatienten aus benachteiligten Gebieten weniger oft eine präzise Diagnose und damit Zugang zu einer geeigneten Therapie erhalten.


„Diese Ergebnisse sind auch deshalb bedenklich, weil sie auf eine signifikante Ungleichheit beim Bewusstsein für Migräne innerhalb dieser Population hinweisen“, so Professor Gal Ifergane, Studienleiter, Arzt, Leiter der Abteilung für Neurologie und Vorsitzender der Abteilung für Neuromedizin am Soroka University Medical Center, Ben-Gurion University of the Negev, Beer-Sheva, Israel.


„Obwohl unsere Studie auf eine bestimmte Region eines Landes fokussiert ist, könnte sie darauf hindeuten, dass diese Art von Ungleichheit auch in anderen Teilen der Welt besteht. Migräne ist eine schwierige, herausfordernde neurologische Erkrankung, die unabhängig vom sozialen Status einer Person auftritt. Wir ziehen den Schluss, dass die Unterdiagnose ebenso ein soziales wie ein medizinisches Problem darstellen könnte. Diese Möglichkeit sollte weiterhin in Betracht gezogen werden, wenn wir allen Menschen, die von Migräne betroffen sind, Zugang zu den für sie geeigneten therapeutischen Maßnahmen verschaffen wollen. Wir sind der Überzeugung, dass Migräne als eine hochprävalente und oft unterschätzte neurologische Erkrankung stärker priorisiert werden sollte.“


Die Ergebnisse der Studie tragen zu einem zunehmend klaren Verständnis der Herausforderungen bei, vor denen Menschen mit Migräne stehen. Im Rahmen des 2020 von Teva unterstützten Forschungsprojekts Beyond Migraine: The Real You wurden mehr als 7.500 Betroffene in zehn europäischen Ländern befragt. Dabei zeigte sich, dass Menschen mit Migräne oft Schwierigkeiten haben, sich selbst zu helfen oder eine bessere medizinische Versorgung einzufordern. Die Umfrageergebnisse zeigten die oftmals verheerenden Auswirkungen der Migräne auf alle Lebensbereiche der Patienten, wie persönliche Beziehungen, Arbeitsleben, soziales Leben und Ausbildung.



  • 60 Prozent der Menschen, die mit Migräne leben, erklärten, dass sich die Krankheit negativ auf ihr Sozialleben, ihr Studium, ihre Arbeit und ihre Karriere ausgewirkt hat


  • 40 Prozent der jungen Menschen, die mit Migräne leben, berichteten von negativen Folgen der Erkrankung auf ihre Ausbildung


  • Nur 1 von 8 Personen gehörte einer Selbsthilfegruppe an


„Wir haben diese Forschungsarbeit zur Beleuchtung der sozialen Ungleichheit – die bei Migräne eindeutig besteht – gerne unterstützt“, kommentiert Dr. Joshua M. Cohen, Senior Director und Global Therapeutic Area Lead, Migraine and Headache, Teva.


„Teva hat sich dazu verpflichtet, Verbesserungen bei den Behandlungsoptionen für Migräne ganzheitlich zu unterstützen und mit der neurologischen Community und Experten aus verwandten Fachgebieten zusammenzuarbeiten, um nicht nur wirksame Therapien, sondern auch bessere Diagnosen, Informationen und Bedingungen für alle, die mit dieser stark beeinträchtigenden Krankheit leben müssen, voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, unser umfassendes Forschungsengagement als Partner für alle Migräne-Patienten fortzusetzen – unabhängig von ihrer Region oder ihrer sozialen Lage.“


Über die epidemiologische Studie


Insgesamt wurden 29.938 Migränepatienten anhand von Daten zu 391.528 erwachsenen Patienten identifiziert. Die Gesamtprävalenz (je 10.000 Erwachsene) von Migräne betrug 764,64 (7,64 %), 1.143,34 (11,43 %) für Frauen und 374,97 (3,74 %) für Männer. Im untersuchten Bereich wurde eine bereinigte Prävalenz von 386,14 (3,86 %) bis 1.320,59 (13,20 %) ermittelt. Das Verhältnis von Frauen zu Männern reichte von 1,18:1 bis 5,1:1.


Über die Studie „Beyond Migraine: The Real You“



  • Die digitale Umfrage wurde im Rahmen der Kampagne „Beyond Migraine; The Real You“ in 10 Ländern (Belgien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Polen, Spanien, Schweden und Großbritannien) von November 2019 bis Dezember 20192 durchgeführt.


  • Alle Befragten waren mindestens 18 Jahre alt und litten an mindestens 4 Tagen pro Monat unter Migräneattacken (Selbstauskunft).


  • Die Stichprobengröße betrug 7.520.


Abruf von EAN 2021-Präsentationen


Die EAN-2021-ePresentations von Teva stehen dem medizinischen Fachpersonal auf der Website der EAN-Konferenz und EAN-Mitgliedern On-Demand zur Verfügung.


Weitere Ressourcen zum Thema Migräne, darunter Artikel, Zusammenfassungen von Publikationen, Podcasts und Webinare, können über Neurologybytes abgerufen werden. Neurologybytes ist eine Plattform von Teva, die Neurologen Zugang zu aktuellen, kompakten Berichten rund um die neuesten Forschungsentwicklungen und Perspektiven für die medizinische Versorgung bei Migräne und Multipler Sklerose (MS) bietet.


Für Europa finden Sie hier Informationen zu AJOVY® von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).


Über Teva


Teva Pharmaceutical Industries Ltd. (NYSE und TASE: TEVA) entwickelt und produziert seit mehr als einem Jahrhundert Medikamente, die die Lebensqualität von Menschen verbessern. Wir sind ein weltweit führender Anbieter von Generika und Spezialtherapeutika mit einem Portfolio von über 3.500 Produkten für nahezu alle Anwendungsbereiche. Weltweit nehmen rund 200 Millionen Menschen täglich ein Medikament von Teva ein und werden von einer der größten und komplexesten Lieferketten der Pharmabranche bedient. Neben unserer etablierten Marktpräsenz im Bereich der Generika treiben wir bedeutende innovative Forschungs- und Geschäftsinitiativen voran, die unser wachsendes Portfolio an Spezial- und biopharmazeutischen Produkten unterstützten. Nähere Informationen unter www.tevapharm.com.


Wichtiger Hinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen


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  • Auflageneinhaltung, aufsichtsrechtliche Angelegenheiten und Rechtsstreitigkeiten, beispielsweise: Nichteinhaltung komplexer rechtlicher und regulatorischer Rahmenrichtlinien, zunehmende rechtliche und regulatorische Maßnahmen im Zusammenhang mit Bedenken seitens der Öffentlichkeit hinsichtlich des Missbrauchs von Opioidmedikamenten und unsere Fähigkeit, eine abschließende Beilegung der verbliebenen Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Opioiden zu erreichen, Prüfung durch Wettbewerbs- und Preisaufsichtsbehörden auf der ganzen Welt, einschließlich unserer Fähigkeit, uns erfolgreich gegen die strafrechtliche Anklage des US-amerikanischen Justizministeriums wegen Verstößen gegen das Sherman Act zu verteidigen, potenzielle Haftung für Patentverletzungen, Produkthaftungsansprüche, Nichteinhaltung der komplexen Medicare- und Medicaid-Berichts- und Zahlungsverpflichtungen, Einhaltung von Anti-Korruptionssanktionen und Handelskontrollgesetzen sowie Umweltrisiken;


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Quellenangaben



  • Ifergane et al, 2021. A retrospective database study of migraine epidemiology in Southern Israel. Vortrag auf der EAN 2021, 21. Juni 2021.


  • Beyond Migraine: The Real You. Studie im Auftrag von Teva, 2020.


  • Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.


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