Teva und Bioeq geben Vertriebspartnerschaft für Biosimilar bekannt

(28.06.2021, Pharma-Zeitung.de) TEL AVIV, Israel, und ZÜRICH, Schweiz - Copyright by Business Wire - Teva Pharmaceutical Industries Limited


Die Vereinbarung umfasst die Vermarktung eines Biosimilar-Kandidaten für das Augenheilmittel Ranibizumab (Lucentis®) in Europa, Kanada, Israel und auf globalen Märkten


Wie Teva Pharmaceutical Industries Ltd. (NYSE: und TASE: TEVA) und die Bioeq AG („Bioeq“) heute bekannt gaben, sind die beiden Unternehmen eine strategische Partnerschaft für die exklusive Vermarktung von Bioeqs FYB201, einem Biosimilar-Kandidaten zu Lucentis® (Ranibizumab), in Europa, Kanada, Israel und Neuseeland eingegangen.


Diese strategische Partnerschaft kombiniert die langjährige Handelspräsenz, das umfangreiche Vertriebsnetz sowie die weitreichenden Vertriebs- und Marketingaktivitäten von Teva in Europa und auf internationalen Märkten mit den Kompetenzen von Bioeq bei der Entwicklung von Biosimilar-Medikamenten für stark regulierte Länder mit strengen Qualitätsstandards. Bioeq hat die exklusiven weltweiten Vermarktungsrechte für FYB201 von dem deutschen Biosimilar-Entwickler Formycon AG einlizenziert.


„Die Nutzbarmachung von Biologika mit Biosimilars ist ein wichtiger, neuer Schritt in der Arzneimittelentwicklung. Den Patienten eröffnen sich damit sichere und wirksame Behandlungsoptionen durch erschwinglichere Alternativen zu biologischen Markenprodukten, die ihre Exklusivitätsrechte verloren haben“, so Dr. Sven Dethlefs, Executive Vice President, Global Marketing & Portfolio and International Markets Commercial. „Diese Kooperation erweitert das Biosimilar-Portfolio von Teva und unterstreicht erneut das starke Engagement des Unternehmens, einen besseren Zugang zu hochwertigen Medikamenten zu schaffen und so die Lebensqualität von mehr Patienten zu verbessern.“


Nicola Mikulcik, Vorstandsmitglied von Bioeq, kommentiert den Vertrag mit folgenden Worten: „Wir sind stolz darauf, Teva als unseren bevorzugten Partner für diese Märkte gewonnen zu haben. Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Bestreben, Patienten eine hochwirksame Behandlungsoption für Retinopathien, einschließlich altersbedingter Makuladegeneration, zur Verfügung zu stellen.“


Gemäß den Vertragsbedingungen zeichnet Bioeq für die Entwicklung, Registrierung und Lieferung des Biosimilars verantwortlich, während Teva für die Vermarktung des Produkts zuständig ist. Die Einnahmen aus der Vermarktung des Biosimilars werden zwischen Teva und Bioeq geteilt. Alle anderen finanziellen Bedingungen und Produktdetails bleiben vertraulich.


Biosimilars sind für den Einsatz anstelle bestehender, markengeschützter Biologika zur Behandlung einer Reihe von chronischen und oft lebensbedrohlichen Krankheiten vorgesehen. Sie haben das Potenzial, die Kosten zu senken und den Zugang für mehr Patienten zu ermöglichen. Biosimilars weisen eine nachgewiesene analytische und klinische Ähnlichkeit zu ihren jeweiligen Markenreferenzprodukten auf.


Über Teva


Teva Pharmaceutical Industries Ltd. (NYSE und TASE: TEVA) entwickelt und produziert seit mehr als einem Jahrhundert Medikamente, die die Lebensqualität von Menschen verbessern. Wir sind ein weltweit führender Anbieter von Generika und Spezialtherapeutika mit einem Portfolio von über 3.500 Produkten für nahezu alle Anwendungsbereiche. Weltweit nehmen rund 200 Millionen Menschen täglich ein Medikament von Teva ein und werden von einer der größten und komplexesten Lieferketten der Pharmabranche bedient. Neben unserer etablierten Marktpräsenz im Bereich der Generika treiben wir bedeutende innovative Forschungs- und Geschäftsinitiativen voran, die unser wachsendes Portfolio an Spezial- und biopharmazeutischen Produkten unterstützen. Nähere Informationen unter www.tevapharm.com.


Über Bioeq


Bioeq ist ein schweizerisches biopharmazeutisches Joint Venture zwischen der Polpharma Biologics Group und der Strüngmann Group. Bioeq entwickelt, lizenziert und vermarktet Biosimilars. www.bioeq.ch


Wichtiger Hinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen


Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995, die auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Erwartungen des Managements beruhen und erheblichen bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen, die dazu führen können, dass unsere zukünftigen Ergebnisse, Leistungen oder Erfolge erheblich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen explizit oder implizit enthaltenen Angaben abweichen. Wichtige Faktoren, die solche Abweichungen hervorrufen oder dazu beitragen könnten, sind unter anderem Risiken in Bezug auf:



  • Den wirtschaftlichen Erfolg unseres Biosimilar-Portfolios;


  • Unsere Fähigkeit, uns erfolgreich im Markt zu behaupten, insbesondere im Hinblick auf unsere starke Abhängigkeit von unseren Generikaprodukten, die Konsolidierung unseres Kundenstamms und wirtschaftliche Allianzen unter unseren Kunden, Verzögerungen bei der Markteinführung neuer Generika, die zunehmende Anzahl von Wettbewerbern, die auf generische Marktchancen abzielen und die US-amerikanische Marktexklusivität für wichtige Produkte anstreben; unsere Fähigkeit, biopharmazeutische Produkte zu entwickeln und zu vermarkten, den Wettbewerb um unsere Spezialprodukte, einschließlich AUSTEDO®, AJOVY® und COPAXONE®; unsere Fähigkeit, die erwarteten Ergebnisse durch Investitionen in unsere Produktpipeline zu erzielen; unsere Fähigkeit, neue pharmazeutische Produkte zu entwickeln und zu vermarkten, sowie die Wirksamkeit unserer Patente und anderer Maßnahmen zum Schutz unserer geistigen Eigentumsrechte;


  • Unsere erhebliche Verschuldung, die unsere Fähigkeit zur Aufnahme zusätzlicher Schulden, zur Durchführung zusätzlicher Transaktionen oder zur Tätigung neuer Investitionen einschränken und zu einer weiteren Herabstufung unserer Kreditwürdigkeit führen kann, sowie unsere Unfähigkeit, Fremdkapital aufzunehmen oder Mittel in ausreichender Höhe oder zu günstigen Bedingungen zu beschaffen;


  • Unser Geschäft und unseren Betrieb im Allgemeinen, darunter Unwägbarkeiten in Bezug auf die COVID-19-Pandemie und ihre Auswirkungen auf unser Geschäft, unsere Finanzlage, unseren Betrieb, unseren Cashflow und unsere Liquidität sowie auf die Wirtschaft im Allgemeinen; unsere Fähigkeit zur erfolgreichen Durchführung und Aufrechterhaltung von Aktivitäten und Maßnahmen, die wir als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie ergriffen haben oder möglicherweise ergreifen werden, sowie die damit verbundenen Kosten; die Effektivität unserer Optimierungsmaßnahmen; unsere Fähigkeit zur Anwerbung, Einstellung und Bindung hochqualifizierten Personals; Probleme bei der Herstellung oder Qualitätskontrolle; Unterbrechungen in unserer Lieferkette, Ausfälle von Informationstechnologiesystemen; Verletzungen unserer Datensicherheit; Änderungen bei den Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums; Herausforderungen in Verbindung mit der Führung von Geschäften auf der ganzen Welt, einschließlich politischer oder wirtschaftlicher Instabilität, größerer Feindseligkeiten oder Terrorismus; Kosten und Verzögerungen, die sich aus der umfangreichen pharmazeutischen Regulierung ergeben, der wir unterliegen, oder Verzögerungen bei behördlichen Bearbeitungszeiten aufgrund von Reise- und Arbeitsbeschränkungen, die durch die COVID-19-Pandemie bedingt sind; Auswirkungen von Reformen im Gesundheitswesen und Kürzungen bei der Preisgestaltung, Kostenerstattung und Kostenübernahme für Arzneimittel; erhebliche Umsätze mit einer begrenzten Anzahl von Kunden; unsere Fähigkeit, erfolgreich für geeignete Akquisitionsziele oder Lizenzierungsmöglichkeiten zu bieten oder Akquisitionen durchzuführen und zu integrieren; und unsere Aussichten sowie Wachstumsmöglichkeiten in Verbindung mit dem Verkauf von Vermögenswerten;


  • Einhaltung von Auflagen, regulatorische Fragen und Rechtsstreitigkeiten, beispielsweise: Nichteinhaltung komplexer rechtlicher und regulatorischer Rahmenrichtlinien, zunehmende rechtliche und regulatorische Maßnahmen im Zusammenhang mit Bedenken seitens der Öffentlichkeit hinsichtlich des Missbrauchs von Opioidmedikamenten und unsere Fähigkeit, eine abschließende Beilegung der verbliebenen Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Opioiden zu erreichen, Prüfung durch weltweite Wettbewerbs- und Preisaufsichtsbehörden, einschließlich unserer Fähigkeit, uns erfolgreich gegen die strafrechtliche Anklage des US-amerikanischen Justizministeriums wegen Verstößen gegen das Sherman Act zu verteidigen, potenzielle Haftung für Patentverletzungen, Produkthaftungsansprüche, Nichteinhaltung der komplexen Medicare- und Medicaid-Berichts- und Zahlungsverpflichtungen, Einhaltung von Anti-Korruptionssanktionen und Handelskontrollgesetzen sowie Umweltrisiken;


  • Sonstige finanzielle und wirtschaftliche Risiken, einschließlich unserer Anfälligkeit für Währungsschwankungen und -beschränkungen sowie Kreditrisiken, potenzielle Wertminderungen unserer immateriellen Vermögenswerte, potenzieller erheblicher Anstieg unserer Steuerverbindlichkeiten (auch infolge einer potenziellen Steuerreform in den USA) und die Auswirkung der Beendigung oder des Auslaufens staatlicher Programme oder Steuervergünstigungen oder einer Änderung unserer Geschäftstätigkeit auf unseren effektiven Gesamtsteuersatz;


sowie andere Faktoren, die in dieser Pressemitteilung, in unserem Quartalsbericht auf Formblatt 10-Q für das erste Quartal 2021 und in unserem Jahresbericht auf Formblatt 10-K für das am 31. Dezember 2020 beendete Geschäftsjahr erörtert werden, einschließlich der Abschnitte „Risk Factors“ und „Forward Looking Statements“. Diese zukunftsgerichteten Aussagen gelten nur für das Datum der vorliegenden Pressemitteilung. Wir sind nicht dazu verpflichtet, zukunftsgerichtete Aussagen oder sonstige hierin enthaltene Angaben zu aktualisieren, sei es aufgrund von neuen Informationen, zukünftigen Ereignissen oder aus anderen Gründen. Zukunftsgerichtete Aussagen sollten nicht als verlässliche Informationen behandelt werden.


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