Valbiotis: Exklusivvereinbarung mit ADECAL Technopole und IFREMER stärkt Entwicklung innovativer natürlicher Gesundheitslösungen durch die Integration der Erforschung von Mikroalgen aus Neukaledonien

(24.09.2021, Pharma-Zeitung.de) LA ROCHELLE, Frankreich - Copyright by Business Wire - Valbiotis



  • Die trilaterale Vereinbarung wurde mehr als acht Jahre nach Beginn der Bioprospektion in den Küstengewässern Neukaledoniens und der Auswahl von Arten mit hohem Wachstumspotenzial durch ADECAL Technopole und durch das IFREMER im Rahmen des AMICAL-Projekts unterzeichnet


  • Es wurden bereits verschiedene Mikroalgenstämme ausgewählt, die in Neukaledonien in Raceway-Teichen in größerem Maßstab industriell produziert werden sollen


  • Exklusive weltweite Verwertungsrechte für Valbiotis im Gesundheitsbereich1


  • Start von In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen auf der F&E-Plattform von Valbiotis in Riom (63) ab Herbst 2021 mit dem Ziel, neue Gesundheitslösungen für einen globalen Mikroalgenmarkt zu entwickeln, der auf ein Volumen von 3,8 Milliarden US-Dollar geschätzt wird2


  • Zu gleichen Teilen finanzierte gemeinsame Entwicklung mit großem Potenzial, die im Einklang mit dem Know-how von Valbiotis im Pflanzenbereich steht und die Anforderungen des Nagoya-Protokolls erfüllt.


  • Keine Auswirkung auf den Cashflow-Horizont von Valbiotis (H1 2024)


Pflichtmitteilung:


Valbiotis (FR0013254851 – ALVAL, PEA/KMU-qualifiziert), ein französisches Forschungs- und Entwicklungsunternehmen mit Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Innovation zur Vorbeugung und Bekämpfung von Stoffwechselkrankheiten, gibt die Konsolidierung der Entwicklung innovativer natürlicher Gesundheitslösungen durch die Integration der Erforschung von in Neukaledonien produzierten Mikroalgen im Rahmen einer exklusiven Vereinbarung mit ADECAL Technopole (Agence de Développement Économique de la Nouvelle Calédonie) und dem Meeresforschungsinstitut IFREMER (Institut Français de Recherche pour l'Exploitation de la Mer) bekannt. Dieses Programm soll es ermöglichen, eine Bank mit Mikroalgenstämmen mit hohem Potenzial zu entwickeln, die von ADECAL Technopole und vom IFREMER seit 2013 im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojekts „AMICAL“ in Neukaledonien ausgewählt wurden.


Valbiotis wird die notwendigen Arbeitsschritte zum Nachweis des gesundheitlichen Nutzens der Mikroalgenstämme in seiner präklinischen Plattform in Riom durchführen, wobei angestrebt wird, neue Patente anzumelden. Nach Abschluss dieser wissenschaftlichen Validierung wird in Neukaledonien mit einer bereits vorhandenen, funktionsfähigen Pilotinfrastruktur die Produktion für den industriellen Maßstab sichergestellt. Die erforderliche Technologie und das nötige Know-how werden an private Betreiber übertragen. Um diese neuen Gesundheitslösungen vermarkten zu können, müssen sie in den USA den Status „GRAS“ und in Europa den Status „Novel Food“ (neuartiges Lebensmittel) erhalten. Derartige Produkte dürfen in Lebensmitteln enthalten sein, als Nahrungsergänzungsmittel angeboten oder als medizinische Ernährung formuliert werden.


Im Rahmen der trilateralen Vereinbarung mit ADECAL Technopole und dem IFREMER werden Valbiotis die exklusiven kommerziellen Nutzungsrechte dieser Mikroalgen gewährt1. Der Markt für Mikroalgen wird jährlich um 3,5 Prozent wachsen und bis 2024 ein Volumen von 3,8 Milliarden US-Dollar erreichen2.


Sébastien PELTIER, CEO und Vorstandsvorsitzender von Valbiotis, äußert sich dazu wie folgt: „Dieses Forschungs- und Entwicklungsprogramm ist für mich seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit. Ich freue mich sehr über die gemeinsame Umsetzung mit ADECAL Technopole und dem IFREMER. Die Nutzung sowohl terrestrischer als auch maritimer pflanzlicher Ressourcen kann eine Lösung für die gesundheitlichen Bedürfnisse von morgen bieten. Dieser wachsende Markt profitiert von der weltweit starken Nachfrage nach innovativen, natürlichen und wirksamen Wirkstoffen für die Gesundheit. Die Identifizierung und Kombination pflanzlicher Wirkstoffe stehen bei uns im Mittelpunkt unserer Fachkompetenz. Daher ist es nur folgerichtig, dass wir unser Know-how auch auf Meeresbiotechnologien und Mikroalgen erweitern, deren vorteilhafte Eigenschaften wohl zur Anmeldung neuer Patente führen dürften. Darüber hinaus ist es für Valbiotis im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung ein wichtiges Ziel, zur Schaffung einer innovativen, in der Mikroalgenproduktion tätigen Branche in Neukaledonien beizutragen, am lokalen Wirtschaftswachstum teilzuhaben und die biologische Vielfalt der Lagune langfristig zu verbessern.“


Adrien RIVATON, Managing Director bei ADECAL Technopole, berichtet: „Wir haben einen Meerescluster entwickelt, um zur Entwicklung der „Blue Economy“ beizutragen und insbesondere die Entwicklung der Sektoren Aquakultur und Meeresbiotechnologie zu fördern. Diese basieren auf dem Reichtum der lokalen Meeresökosysteme, deren Verwertungspotenzial noch immer weitgehend ungenutzt ist. Die Zusammenarbeit mit Valbiotis im Forschungsbereich schafft neue Möglichkeiten für Experimente mit Mikroalgen und eröffnet vielversprechende Perspektiven für unser Territorium.“


Romain CHARRAUDEAU, Director of Partnership and Innovation Transfer des IFREMER, ergänzt: „Das IFREMER ist ein Institut, in dem Wissen und Know-how über die Meeresumwelt in den Bereichen Forschung, Technologie und Innovation zusammengeführt werden. Sein Ziel ist es, Inspiration und Anregungen zu liefern, indem es die Einbindung der Wissenschaft durch partnerschaftliche Konzepte sicherstellt. Diese Konzepte beziehen öffentliche und private Akteure in die Entwicklung und Umsetzung von Forschungsprogrammen ein. Die Forschungskooperation mit Valbiotis sind wir im Rahmen dieser Strategie eingegangen.“


Valbiotis, ADECAL Technopole und das IFREMER haben sich zur Einhaltung der drei Säulen des Nagoya-Protokolls verpflichtet, das am 12. Oktober 2014 in Kraft trat und aus dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt hervorgegangen ist. In diesem Zusammenhang verpflichten sich die Akteure, ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in Übereinstimmung mit den einschlägigen ABS-Regelungen3 durchzuführen und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vor der Durchführung eines Forschungsprogramms, das die Verwendung von biologischem Material erfordert, dessen Rückverfolgbarkeit sicherzustellen.


Mikroalgen: eine Ressource der Zukunft für die menschliche Ernährung und Gesundheit



 



Diese pflanzlichen Meeresorganismen, die auch als „Phytoplankton“ bezeichnet werden, sind etwa einen Mikrometer groß und stellen eine bemerkenswerte, noch weitgehend unerforschte Quelle der Biodiversität dar. Es handelt sich um eine reichhaltige Ressource, die durch den Einsatz von Meeresbiotechnologien genutzt werden kann.



Diese schnell wachsenden Mikroorganismen erzeugen mithilfe von Licht Biomasse, die reich an Proteinen, Lipiden und Zuckern, bioaktiven Verbindungen (Polyphenole, Tocopherole, Ascorbinsäure) und Pigmenten (Chlorophyll, Carotinoide, Phycobiline)4, 5 ist. Diese interessanten Wirkstoffe bieten durch ihre Vielfalt und das einfache Produktionsverfahren enormes Innovationspotenzial im Ernährungs- und Gesundheitsbereich, aber auch in den Bereichen Energie, Chemie und Kosmetik, für die bereits industrielle Anwendungen gefunden wurden.4, 5 Im Gesundheitsbereich werden Mikroalgen beispielsweise wegen ihrer antibakteriellen, antimykotischen, antioxidativen, entzündungs- und tumorhemmenden Eigenschaften eingesetzt5.



Der Markt für Mikroalgen wird jährlich um 3,5 Prozent wachsen und bis 2024 ein Volumen von 3,8 Milliarden US-Dollar erreichen2.



 



AMICAL: Mikroalgen-Entwicklungsprogramm, das 2013 von ADECAL Technopole und vom IFREMER in Neukaledonien gestartet wurde



Das gemeinsame Forschungsprogramm „AMICAL“, das aus einer Kooperations- und Miteigentümervereinbarung zwischen der LEAD-Einheit des IFREMER (Lagunen, Ökosysteme und nachhaltige Aquakultur in Neukaledonien) und ADECAL Technopole hervorgegangen ist, zielt darauf ab, eine innovative Produktionskette für Mikroalgen in Neukaledonien zu entwickeln und die Forschungsergebnisse aus diesem Bereich zu verwerten. Es erhielt Fördermittel von Neukaledonien, von den drei Provinzen der Inselgruppe und vom französischen Staat.



 



Seit 2013 führen das Laboratoire d'Étude des Micro-Algues (LEMA) und das Laboratoire Technologique des Micro-Algues (LTMA) in den Küstengewässern Neukaledoniens Bioprospektionen durch, um Arten mit hohem Wachstumspotenzial auszuwählen und eine Bibliothek interessanter neukaledonischer Mikroalgenstämme aufzubauen.



 



Die Forschung konzentriert sich in erster Linie auf die biochemische Charakterisierung der ausgewählten Mikroalgen. Dabei geht es um Energiegehalt, Proteine und Aminosäuren, Lipide und Fettsäuren, Zucker und natürliche bioaktive Substanzen mit hohem Mehrwert für Anwendungen im Ernährungs- und Gesundheitsbereich. Diese Arbeiten zur Stammselektion ebnen den Weg für präklinische Experimente, für die Valbiotis im Rahmen der trilateralen Vereinbarung verantwortlich zeichnen wird.


Über das IFREMER


Das Meeresforschungsinstitut IFREMER (Institut Français de Recherche pour l'Exploitation de la Mer) ist eine öffentliche Einrichtung industrieller und kommerzieller Natur. Es trägt zum französischen Forschungs- und Innovationssystem sowie zur europäischen Forschung bei. Die mithilfe eines systemischen Ansatzes betriebene Grundlagenforschung ermöglicht ein besseres Verständnis der Prozesse, welche die Ökosysteme steuern, sowie der Veränderungen, die sie beeinflussen. Durch zahlreiche Kooperationen mit Industrie und Wirtschaft sowie durch die Promotion der Innovationen des Instituts ist das IFREMER auch im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung aktiv.


Über ADECAL


ADECAL Technopole (Agence de Développement Économique de la Nouvelle Calédonie) ist eine Vereinigung nach einem französischem Gesetz von 1901, die in erster Linie vom französischen Staat, von Neukaledonien und den drei Provinzen der Inselgruppe finanziert wird. Sie setzt sich durch Experimente, Transfer und Innovationen für die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität Neukaledoniens ein und umfasst vier Cluster (Meer, Land, Landwirtschaft/Ernährung und Innovationen) sowie Technologiezentren. ADECAL Technopole trägt zur Entwicklung der natürlichen Meeres- und Landressourcen sowie zum Entstehen innovativer Projekte und Branchen bei, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und die neukaledonische Wirtschaft zu diversifizieren.


Über Valbiotis


Valbiotis ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen mit Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Innovation zur Vorbeugung und Bekämpfung von Stoffwechselkrankheiten, um ungedeckten medizinischen Bedürfnissen Rechnung zu tragen.


Der innovative Ansatz von Valbiotis soll die Gesundheitsversorgung durch die Entwicklung einer neuen Klasse von Produkten für die Ernährungsgesundheit revolutionieren, die darauf abzielen, das Risiko schwerer Stoffwechselkrankheiten zu senken. Diese Lösungen setzen an mehreren Zielen an und werden durch die Verwendung terrestrischer und maritimer Ressourcen ermöglicht.


Die Produkte sollen an Akteure im Gesundheitsbereich lizenziert werden.


Das Unternehmen wurde Anfang 2014 in La Rochelle gegründet und ist zahlreiche Partnerschaften mit führenden Wissenschaftszentren eingegangen. Es unterhält drei Standorte in Frankreich - Périgny und La Rochelle (Département Charente-Maritime) sowie Riom (Département Puy-de-Dôme) sowie eine Tochtergesellschaft in Quebec City (Kanada).


Valbiotis ist Mitglied des Netzwerks „BPI Excellence“ und dem BPI-Label zufolge ein „Innovatives Unternehmen“. Valbiotis wurde außerdem mit dem Prädikat „Junges innovatives Unternehmen“ ausgezeichnet und hat von der Europäischen Union umfangreiche finanzielle Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für seine Forschungsprogramme erhalten. Valbiotis ist ein PEA-KMU-qualifiziertes Unternehme.


Weitere Informationen über Valbiotis finden Sie unter: www.valbiotis.com


Name: Valbiotis


ISIN-Code: FR0013254851


Tickersymbol: ALVAL


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Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen über die Ziele von Valbiotis. Valbiotis ist der Auffassung, dass diese Prognosen auf rationalen Hypothesen und den dem Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt vorliegenden Informationen beruhen. Dies stellt jedoch in keiner Weise eine Garantie für künftige Leistungen dar und diese Prognosen können aufgrund von Veränderungen der wirtschaftlichen Bedingungen und der Finanzmärkte sowie einer Reihe von Risiken und Unwägbarkeiten neu bewertet werden, einschließlich derjenigen, die im Registrierungsdokument von Valbiotis beschrieben sind, das am 27. Juli 2021 von der französischen Finanzmarktaufsicht (AMF) genehmigt wurde (Antragsnummer R 21-039). Dieses Dokument ist auf der Website des Unternehmens (www.valbiotis.com) erhältlich.


Diese Pressemitteilung sowie die darin enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot zum Verkauf oder zur Zeichnung noch eine Aufforderung zum Kauf oder zur Zeichnung von Aktien oder Wertpapieren von Valbiotis in einem beliebigen Land dar.


1Der Tätigkeitsbereich ist wie folgt definiert: „Nahrungsergänzungsmittel, Arzneimittel und Medizinprodukte für die Gesundheit von Mensch und Tier, im engeren Sinne zur Vorbeugung und Behandlung der folgenden Stoffwechselkrankheiten: Diabetes, Dyslipidämie, Bluthochdruck, Übergewicht, Fettleibigkeit, NAFLD (nichtalkoholische Fettlebererkrankung).“


2Global Microalgae Market Growth 2019-2024, Fior Markets, 2019: https://www.fiormarkets.com/report/global-microalgae-market-growth-2019-2024-372987.html


3Verordnung über den Zugang zu genetischen Ressourcen, die gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile und das darauf bezogene traditionelle Wissen (ABS).


4Mikroalgen: Hinter den Kulissen einer Revolution, Le Journal du CNRS, April 2019: https://lejournal.cnrs.fr/diaporamas/microalgues-les-coulisses-dune-revolution


5Mikroalgen-Aquakultur in Neukaledonien (AMICAL), IFREMER, June 2016: https://nouvelle-caledonie.ifremer.fr/Biodiversite-et-ressources/Aquaculture-de-micro-algues


Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.


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