Zusammenarbeit zwischen Northwest Biotherapeutics und Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie bei klinischen Studien und Compassionate-Use-Fällen in Europa

(19.05.2011, Pharma-Zeitung.de) BETHESDA, Maryland (USA) - Copyright by Business Wire - Northwest Biotherapeutics

In einer Studie wurde belegt, dass der routinemäßige Einsatz von FFR in zwei Jahren pro Patient zwischen EUR 500 und 900 einsparen kann

Ergebnisse wurden im Rahmen einer „Late Breaking Trial“ während des EuroPCR-Kongresses bekannt gegeben

Das Unternehmen Northwest Biotherapeutics (OTCBB: NWBO) hat heute bekannt gegeben, dass es bei der Produktion von DCVax®-L gegen Hirntumore, bei klinischen Studien sowie Compassionate-Use-Fällen in Europa mit der Fraunhofer-Gesellschaft zusammenarbeitet. Mit einer Belegschaft von über 18.000 Wissenschaftlern, Technikern, geschäftlichen Mitarbeitern und weiteren Fachkräften mit Spezialisierung auf die praktische Anwendung und Vermarktung von Forschungsergebnissen und mit einem jährlichen Geschäftsvolumen von über EUR 1,66 Milliarden ist Fraunhofer die größte Gesellschaft für angewandte Forschung in Europa. Die Fraunhofer-Gesellschaft genießt hohes Ansehen und ist in vielen Technologiebereichen führend – so auch bei Zell- und Immuntherapien.

Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) befindet sich in Leipzig, wo ein Großteil der Fertigungsanlagen auf neuestem Stand der Technik zur Produktion von DCVax® freigegeben wurde. Das Institut ist NWBT auch in Bezug auf die geltenden gesetzlichen Auflagen sowohl für klinische Studien als auch für Compassionate-Use-Anwendungen behilflich. Das IZI baut zudem im Namen von NWBT und den DCVax®-Produkten Verbindungen zu namhaften Kliniken auf.

Die Ausgestaltung dieser Partnerschaft liefert eine solide Grundlage, auf der NWBT mit klinischen Studien in Europa sowie parallel dazu mit Compassionate-Use-Behandlungen von Patienten beginnen kann. Darüber hinaus kommt NWBT so auch für gewisse Förderungen der deutschen Regierung in Frage, die gegebenenfalls EUR 2 bis 3 Millionen betragen können.

„Die Zusammenarbeit mit einer solch namhaften Institution wie dem IZI ist so erfreulich wie spannend“, gab der CEO von NWBT, Dr. Alton Boynton, dazu an. „Diese Partnerschaft kann dazu beitragen, das Programm des Unternehmens für klinische Studien zu Hirntumoren zu beschleunigen. Zudem können durch Compassionate-Use-Behandlungen für weitere Patienten gleichzeitig mit der Durchführung dieser Studien bereits Menschenleben gerettet werden.“

Über Northwest Biotherapeutics

Northwest Biotherapeutics ist ein Biotechnologieunternehmen mit Schwerpunkt auf der Entwicklung von kostengünstigen Immuntherapieprodukten zur wirksameren Behandlung von Krebs im Vergleich zu aktuellen Behandlungsmethoden und ohne die mit Chemotherapien assoziierten Toxizitätsauswirkungen. Das Unternehmen entwickelt zurzeit Impfstoffe auf Basis von dendritischen Zellen. Die wichtigste klinische Studie des Unternehmens ist eine Phase-II-Studie an 240 Patienten zu neu diagnostiziertem Glioblastoma multiforme (GBM), dem aggressivsten und bösartigsten Hirntumor. Das Unternehmen erhielt zudem bereits die Freigabe von der FDA für eine Phase-III-Studie an 612 Patienten zu Prostatakrebs sowie für Phase-I-Studien zu fünf weiteren Krebsarten. Des Weiteren hat das Unternehmen eine Studie der Phase I/II zu DCVax® bei rezidivierendem metastatischem Eierstockkrebs durchgeführt. Weitere Informationen über Klinikstandorte und über das Unternehmen finden sich auf der Website www.nwbio.com.

Über das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie

Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) gehört zum Fraunhofer-Verbund Life Sciences. Ziel des Instituts ist es, spezielle Problemlösungen an den Schnittstellen von Medizin, Biowissenschaften und Ingenieurswissenschaften für Partner aus der medizinorientierten Industrie und Wirtschaft zu finden. Kernkompetenzen liegen dabei in der regenerativen Medizin, d. h. bei zelltherapeutischen Ansätzen zur Wiederherstellung funktionsgestörter Gewebe und Organe bis hin zum biologischen Ersatz durch in vitro gezüchtete Gewebe (Tissue Engineering). Damit die Gewebe ohne Probleme anwachsen können, müssen zelluläre und immunologische Abwehr- und Kontrollmechanismen erfasst und in die Verfahrens- und Produktentwicklung integriert werden. Um diese Kernkompetenzen herum ergibt sich eine Vielzahl von Aufgaben für neue Produkte und Verfahren. Das Institut ist besonders kliniknah orientiert und übernimmt Qualitätsprüfungen und klinische Studien im Auftrag. Darüber hinaus unterstützt es die Erlangung von Herstellungsgenehmigungen und Zulassungen. www.izi.fraunhofer.de

Haftungsausschluss

Bei Aussagen in dieser Medienmitteilung, die nicht historische Tatsachen darstellen, so auch Aussagen bezüglich zukünftiger Behandlungen von GBM-Patienten mittels DCVax®-Brain sowie bezüglich zukünftiger klinischer Studien, handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Wörter wie „erwartet“, „glaubt“, „beabsichtigt“ und ähnliche Ausdrücke können solche zukunftsgerichteten Aussagen kennzeichnen. Tatsächliche Ergebnisse können von den Prognosen dieser zukunftsgerichteten Aussagen erheblich abweichen. Namentlich besteht eine Reihe wichtiger Faktoren, die zu einer solchen Abweichung zwischen tatsächlichen und erwarteten Ergebnissen führen können. Dazu gehören die Fähigkeiten des Unternehmens zur Beschaffung zusätzlichen Kapitals, Risiken im Zusammenhang mit der Fähigkeit des Unternehmens zur Aufnahme von Patienten in die klinischen Studien und zum zeitgerechten Abschluss dieser Studien, die Ungewissheit des Verlaufs von klinischen Studien, Ungewissheiten bezüglich der zeitgerechten Leistungserbringung Dritter sowie der ungewisse Sicherheits- und Wirksamkeitsnachweis der Produkte des Unternehmens. Zusätzliche Informationen zu diesen und anderen Faktoren, einschließlich der Risikofaktoren mit möglichen Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse, sind in den Einreichungen des Unternehmens bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) enthalten. Überdies besteht auch die Möglichkeit weiterer Faktoren, die weder oben erwähnt noch in den Einreichungen des Unternehmens bei der SEC enthalten sind und die zu einer erheblichen Abweichung zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und den in zukunftsgerichteten Aussagen gestellten Prognosen führen können. Sie sollten kein übermäßiges Vertrauen in zukunftsgerichtete Aussagen setzen. Das Unternehmen verpflichtet sich nicht zur Aktualisierung von zukunftsgerichteten Aussagen infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder anderer Entwicklungen, außer wo dies durch Wertpapiergesetze vorgeschrieben ist.

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Dr. Alton Boynton, 425-503-6351
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Fraunhofer
Dr. Gerno Schmiedeknecht, 011-49-341-35536-9705
oder
Jens Augustin, 011-49-341-35536-9320






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