Praxisoptimierungen – Praxisberater vs. Pharma-Praxisberater

(13.04.2010, Pharma-Zeitung.de) Pharma-Anbieter überzeugen mit professionellen Praxisberatungs-Angeboten

Der Bedarf an Beratung zu Fragen rund um die Führung des „Unternehmens Arztpraxis“ ist groß. Jeder dritte Arzt gibt inzwischen an, professionelle Unterstützung bei Einzelfragen oder eine Komplettberatung zu benötigen.

Ärzte können hierzu auf ein breites und zunehmend unüberschaubares Angebot an Beratern zurückgreifen. Neben Beratungsunternehmen, die auf das Gesundheitswesen spezialisiert sind, drängen in den letzten Jahren immer mehr Branchenfremde in den Markt, vor allem in Zusammenhang mit der Einführung von Qualitätsmanagement-Systemen in Arztpraxen. Aber auch Praxis-Software-Anbieter, Ärztekammern und –Verbände sowie Kassenärztliche Vereinigungen bieten entsprechende Leistungen an.

Hinzu kommt inzwischen eine Vielzahl von Beratern der Pharmazeutischen Industrie, die entweder in Spezialstäben oder ergänzend zu ihrer normalen Informationsarbeit beratend tätig sind. Diese Entwicklung trägt dem Trend Rechnung, dass aufgrund der Entwicklungen im Gesundheitswesen immer weniger Außendienstmitarbeiter benötigt werden, sich gleichzeitig aber deren Anforderungs- und Tätigkeitsprofil deutlich verändert.

Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) aus Düsseldorf ging der Frage nach, wie diese Angebote pharmazeutischer Anbieter im Vergleich zu ihren Kollegen aus Beratungsunternehmen qualitativ zu beurteilen sind und wie groß der Nutzen für niedergelassene Ärzte ist.

Zur Klärung dieser Frage wurden den Ergebnissen einer im Jahr 2009 durchgeführten Untersuchung des Instituts bei 1.200 Ärzten, die bei Beratungsunternehmen Praxisanalysen hatten durchführen lassen, die Resultate einer zweiten, methodisch gleich aufgebauten Studie gegenübergestellt, bei denen 420 Ärzte durch 89 Berater der pharmazeutischen Industrie unterstützt wurden.

Das Fazit: auch wenn die Berater aus pharmazeutischen Unternehmen nicht das gesamte Beratungs-Spektrum abdecken, punkten sie dennoch gegenüber ihren Kollegen aus Beratungsunternehmen mit einer genau definierten Leistung einschließlich Nachbetreuung zu günstigen Kosten und mit hohem Nutzen für die Ärzte. Vor allem ihre praktischen Erfahrungen machen sie zu einer echten Alternative, wenn Ärzte Unterstützungsbedarf in Sachen „Praxismanagement“ haben. Praxisberatungen stellen somit einen Baustein in der Veränderung des pharmazeutischen Außendienstes dar. Die hier gewonnenen Erfahrungen können – verbunden mit einem indikativen Spezialwissen - auch für die Zusammenarbeit mit Ärztenetzen, MVZ und in ambulant-stationären Kooperationen genutzt werden.

Die Studienzusammenfassung kann kostenlos über die E-Mail-Adresse post@ifabs.de angefordert werden.


Über IFABS

Das Institut bietet unter dem Leitmotto „Unternehmerische Professionalisierung“ Optimierungslösungen für die Gesundheitswirtschaft an. Arbeitsbereiche sind dabei die Markt- und Kundenforschung sowie die Entwicklung von Management-Konzepten und Marketing-Strategien. Arbeitsschwerpunkte sind Benchmarking-Analysen, betriebswirtschaftliche Ferndiagnosen und Kommunikations- und Kooperations-Konzepte. Die Arbeit des Instituts wendet sich an Arzt- und Zahnarztpraxen, Praxisnetze, MVZ, Gesundheitszentren, Krankenhäuser, Apotheken und an die Industrie.

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Ansprechpartner

Dipl.-Kfm. Klaus-Dieter Thill
Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS)
Homberger Str. 18
40474 Düsseldorf
Tel.: 0211-451329
Fax: 0211-451332
E-Mail: post@ifabs.de
Internet: www.ifabs.de




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