Präsident Clinton steuert auf dem vierten jährlichen World Patient Safety, Science & Technology Summit Keynote-Bemerkungen bei

(16.12.2015, Pharma-Zeitung.de) IRVINE, Kalifornien - Copyright by Business Wire - The Patient Safety Movement Foundation

Die Patient Safety Movement Foundation hat heute bekannt gegeben, dass Präsident Bill Clinton, Gründer der Clinton Foundation und 42. Präsident der USA, auf dem vierten jährlichen World Patient Safety, Science & Technology Summit, der vom 22. bis 23. Januar 2016 im Laguna Cliffs Marriott Resort und im Spa bei Dana Point, ebenfalls Kalifornien, stattfindet, das Keynote-Referat halten wird. Präsident Clinton nimmt zum vierten Mal am Gipfeltreffen teil.

„Unser Patient Safety Movement begann auf der Konferenz der Clinton Global Initiative im Jahr 2012 als Verpflichtung zu dem Ziel, die vermeidbaren Todesfälle bis 2020 auf Null zu reduzieren“, erklärte Joe Kiani, Gründer der Patient Safety Movement Foundation. „Bei dieser Konferenz geht es nicht nur um Informationen – es geht um Engagement und Handeln. Wir stellen uns den größten Herausforderungen im Bereich der Patientensicherheit. Gemeinsam entwickeln und tauschen wir Lösungen aus, mit denen die Patientensicherheit drastisch verbessert und die Kosten für die Pflege signifikant gesenkt werden können. Es ist uns eine Ehre, dass führende Institute aus vielen Ländern Teil dieser Bewegung sind – etwa aus Brasilien, England, Deutschland, Mexiko, Schottland und Spanien. Das Spannende ist, dass diese internationale Bewegung innerhalb relativ kurzer Zeit viele Menschenleben retten konnte. Die ersten Ergebnisse vieler Bemühungen können wir erst jetzt beobachten.“

Laut der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) erleidet etwa einer von zehn Patienten, die in einem Krankenhaus in einem entwickelten Land behandelt werden, Schaden. Davon sind jedes Jahr weltweit Hunderte von Millionen von Patienten betroffen. Medizinische Behandlungsfehler sind in den USA die drittwichtigste  Todesursache. Die WHO stellt fest, dass 20 - 40 Prozent aller Gesundheitsausgaben aufgrund schlechter Pflegequalität verschwendet werden. Sicherheitsstudien zeigen, dass zusätzliche Krankenhausaufenthalte, Prozesskosten, in Krankenhäusern zugezogene Infektionen, Behinderungen, Produktivitätseinbußen und medizinische Ausgaben manche Länder jährlich bis zu 19 Milliarden US-Dollar kosten – in den USA immerhin sogar eine Billion US-Dollar. In Branchen mit subjektiv höherem Risiko wie der Luftfahrtbranche ist die Sicherheitsstatistik viel besser als im Gesundheitswesen: Die Wahrscheinlichkeit, als Flugreisender Schaden zu erleiden, liegt bei 1 zu einer Million – als Patient in einer Klinik liegt sie bei 1 zu 300.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind Gesundheitsexperten und Krankenhausleiter, die mehr als 1.400 Gesundheitsorganisationen repräsentieren, über die Patient Safety Movement Foundation öffentlich Verpflichtungen eingegangen. Mehr als 40 Medizintechnik-Unternehmen haben öffentlich zugesagt, ihre Daten weiterzugeben, um gute Geschäftspraktiken und die Sicherheit der Patienten zu fördern. Weitere Informationen über die Unternehmen, die Verpflichtungen eingegangen sind oder Zusagen gemacht haben, finden Sie unter www.patientsafetymovement.org/commitments.

Auf dem Gipfeltreffen 2016 vom 22. bis 23. Januar werden die Teilnehmer ihre Verpflichtungen bekannt geben und die neuesten Actionable Patient Safety Solutions (APSS, umsetzbare Lösungen für die Patientensicherheit) besprechen. Es wird auch um zwei neue Aufgabengebiete für die Patientensicherheit gehen: Die Sicherheit der Atemwege und die Optimierung der Sicherheit bei der Geburtshilfe. Neu vorgenommene klinische Intubationen der Atemwege in Notfallaufnahme (Emergency Department, ED) und Intensivstation (Intensive Care Unit, ICU) stellen Verfahren mit hohem Risiko dar, bei denen Fehler zu vermeidbaren Todesfällen oder dauerhaften Behinderungen führen können. Davon sind Kinder, Erwachsene und Senioren betroffen. Das Risiko für Probleme mit den Atemwegen kann in ED und ICU bei bis zu 1 zu 50 liegen, und Todesfälle und Fälle von Hirnschäden werden 38- (ED) bis 58-mal (ICU) so oft berichtet wie im OP. Außerdem können unbeabsichtigte oder vorzeitige Extubationen zum Tod oder zu schweren Behinderungen führen. Aufgrund des zweiten Problems sterben laut den Centers for Disease Control jedes Jahr etwa 650 Frauen während oder kurz nach einer Geburt. Die Müttersterblichkeit hat sich in den USA in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt. Die häufigsten vermeidbaren Probleme, die zu hoher Morbidität oder zu Todesfällen bei Müttern führen, sind Blutungen bei der Geburt, starke Hypertonie und Infektionen.

In diesem Jahr wird das Patient Safety Movement nicht nur die Humanitarian Awards verleihen, sondern auch die drei Gewinner des  Patient Safety Movement Innovation Award 2015 präsentieren. Die Gewinner erhalten insgesamt Preisgelder von 85.000 US-Dollar für verbesserte Prozesse oder Produktinnovationen, um wichtige Schritte in der Bekämpfung unnötiger Todesfälle in Krankenhäusern umzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Patient Safety Movement Foundation. Medienvertreter können einen Presseausweis anfordern unter http://www.cvent.com/d/brqylj/4W oder über Irene Paigah – Telefon (858) 859-7001 oder senden sie eine E-Mail an irene@paigah.com

Über die Patient Safety Movement FoundationJedes Jahr sterben weltweit mehr als 3.000.000 und in US-Krankenhäusern über 200.000 Menschen an Ursachen, die vermeidbar gewesen wären. Die Patient Safety Movement Foundation wurde mit Unterstützung der Masimo Foundation for Ethics, Innovation and Competition in Healthcare gegründet, um die Anzahl solcher vermeidbaren Todesfälle bis 2020 in den USA auf 0 zu reduzieren (0X2020) und auch weltweit eine dramatische Reduzierung solcher Fälle zu realisieren. Eine Verbesserung der Patientensicherheit erfordert gemeinschaftliche Bemühungen aller Interessenvertreter, unter anderem von Patienten, Gesundheitsdienstleistern, Medizintechnologieunternehmen, Regierungen, Arbeitgebern und privaten Kostenträgern. Die Patient Safety Movement Foundation arbeitet mit allen Interessenvertretern zusammen, um die Probleme und Lösungen von Patientensicherheit anzusprechen. Die Stiftung trifft sich außerdem bei jährlichen einladungspflichtigen Gipfeltreffen zu Patientensicherheit, Wissenschaft und Technologie. Das nächste Gipfeltreffen findet vom 22. bis 23. Januar 2016 in Dana Point in Kalifornien statt. Einige der besten Köpfe des Landes werden hier zusammenkommen, um anregende Gespräche zu führen und neue Ideen zur Herausforderung des Status quo zu entwickeln. Die Stiftung arbeitet darauf hin, bis 2020 die Zahl der vermeidbaren Todesfälle auf Null zu senken, indem sie spezifische, hochwirksame und umsetzbare Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen der Patientensicherheit präsentiert. Darüber hinaus fordert sie Medizintechnologieunternehmen dazu auf, Daten darüber zugänglich zu machen, wofür ihre Produkte gekauft werden, und bittet Krankenhäuser, sich für die Implementierung umsetzbarer Lösungen für die Patientensicherheit einzusetzen. Besuchen Sie  www.patientsafetymovement.org.

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für die Patient Safety Movement Foundation
Irene Paigah, 858-859-7001
irene@paigah.com






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