Auf der ASH-Jahrestagung vorgelegte neue Daten fördern Erkenntnisse über PNH und aHUS zur optimalen Behandlung dieser lebensbedrohlichen Krankheiten

(11.12.2013, Pharma-Zeitung.de) CHESHIRE, Connecticut - Copyright by Business Wire - Alexion Pharmaceuticals, Inc.

–– Neue Biomarkerdaten belegen die Notwendigkeit der dauerhaften terminalen Komplementblockierung mit Soliris® (Eculizumab) bei Patienten mit aHUS ––

–– Daten aus der umfangreichsten prospektiven Studie mit einer erweiterten Erwachsenengruppe mit aHUS und einer ersten prospektiven Studie mit pädiatrischen Patienten mit aHUS wurden jetzt der Hämatologengemeinschaft vorgelegt ––

–– Neue Registerdaten verweisen auf gleichschwere Erkrankung bei PNH-Patienten mit oder ohne Vorgeschichte von Transfusionen ––

Alexion Pharmaceuticals, Inc. (Nasdaq: ALXN) gab heute bekannt, dass auf der 55. Jahrestagung und Fachmesse der American Society of Hematology (ASH) in New Orleans Daten aus klinischen Studien vorgelegt wurden, die die klinischen Vorteile einer Dauerbehandlung mit Soliris® (Eculizumab) bei Patienten mit atypischem hämolytisch-urämischem Syndrom (aHUS) belegen. Zudem gaben neue Patientenregisterdaten weiteren Aufschluss über die optimale Behandlung von Patienten mit paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH). Vorgelegt wurden unter anderem folgende Ergebnisse:

  • Eine neue umfassende Studie von wichtigen aHUS-Biomarkern, die darauf hinwiesen, dass aHUS-Patienten vor der Einleitung der Soliris-Therapie an schwerer fortlaufender terminaler Komplementaktivierung und Entzündung mit erhöhtem Thromboserisiko litten. Die Studienergebnisse zeigten des Weiteren, dass die Hemmung der terminalen Komplementaktivierung mit Soliris fortgesetzt werden sollte, da der Verlust dieser Hemmung potenziell katastrophale klinische Konsequenzen nach sich ziehen könnte.1
  • Die Ergebnisse aus der ersten prospektiven klinischen Studie zu pädiatrischen Patienten mit aHUS, die die Ergebnisse einer retrospektiven pädiatrischen Studie bestätigen und den Einsatz von Soliris als Erstbehandlung bei Kindern mit aHUS nahelegen.2
  • Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten aus der umfangreichsten prospektiven aHUS-Studie, die die Ergebnisse früherer Studien auf eine breitere Erwachsenenpopulation erweitern und die kürzlich erschienenen Richtlinien bestätigen, in denen die sofortige Behandlung mit Soliris nach der Diagnose empfohlen wird.3
  • Ein prospektives PNH-Register in Korea zeigte, dass nicht mit Transfusionen behandelte PNH-Patienten, ähnlich wie Patienten mit einer Vorgeschichte von Transfusionen, an Hämolyse und klinischen Symptomen leiden, die lebensbedrohliche Konsequenzen nach sich ziehen, darunter auch Thrombose und chronische Nierenerkrankung (CKD).4
  • Eine klinische Beobachtungsstudie (OPTIMA) in Japan, mit der die Bedeutung von hochsensitiver Flusszytometrie nachgewiesen wurde, um die verlässliche Erkennung von PNH-Zellen in verschiedenen Patientengruppen zu ermöglichen.5
  • Ergebnisse einer spanischen Kohorte des internationalen PNH-Registers, die die Bedeutung der regelmäßigen Überwachung der Klongröße bei PNH-Patienten unterstreichen, um die etwaige Expansion vorbestehender PNH-Klons zu erkennen.6

Soliris ist ein klassenerster terminaler Komplementhemmer, der speziell auf die unkontrollierte Komplementaktivierung abzielt. Es ist die erste und einzige zugelassene Therapie für Patienten mit PNH, einer schwächenden, extrem seltenen und lebensbedrohlichen Bluterkrankung, die durch eine komplementvermittelte Hämolyse (Zerstörung roter Blutkörperchen) gekennzeichnet ist. Soliris ist in fast 50 Ländern für die Behandlung von PNH zugelassen, darunter in den USA, der EU und in Japan. Des Weiteren ist Soliris auch in den USA, der EU, Japan und anderen Ländern als erste und einzige Therapie für pädiatrische und erwachsene Patienten mit aHUS, einer chronischen, extrem seltenen Erbkrankheit, zugelassen, die mit dem Versagen lebenswichtiger Organe und vorzeitigem Tod in Verbindung gebracht wird.

„Die auf der ASH-Tagung vorgelegten umfangreichen klinischen Daten belegen eine signifikante und nachhaltige Hemmung der komplmentvermittelten TMA unter der Soliris-Therapie und stützen die Dauerbehandlung mit Soliris bei pädiatrischen und erwachsenen Patienten mit aHUS. Neue Biomarkerdaten belegen ebenfalls die Notwendigkeit der dauerhaften terminalen Komplementinhibition bei aHUS-Patienten und legen den Schluss nahe, dass ein Verlust der terminalen Komplementinhibition zu einer deutlichen Erhöhung des Thromboserisikos mit der Möglichkeit plötzlicher und katastrophaler Schädigung lebenswichtiger Organe führen könnte“, so Dr. med. Leonard Bell, Chief Executive Officer von Alexion. „Darüber hinaus belegen neue Ergebnisse aus dem umfangreichsten PNH-Register, wie wichtig es ist, die Risikofaktoren zu verstehen und PNH-Patienten ständig zu überwachen, um die bestmöglichen Behandlungsergebnisse zu erzielen. Wir freuen uns, dass neue Daten unsere Erkenntnisse über PNH und aHUS weiter verbessern, damit wir die Behandlung der Patienten mit diesen lebensbedrohlichen und extrem seltenen Erkrankungen optimieren können.“

Biomarker bei aHUS-Patienten, die mit Soliris behandelt wurden (Abstract 2184)1

In einer Posterpräsentation wurden heute Biomarkerdaten aus einer prospektiven, offenen Studie mit erwachsenen aHUS-Patienten, die mit Soliris behandelt wurden, vorgelegt. Die Daten zeigten, dass die aHUS-Patienten an der Basislinie, d. h. vor Einleitung der Soliris-Therapie, im Vergleich zu normalen, gesunden Freiwilligen signifikant erhöhte Werte aller biologischen Parameter aufwiesen, mit denen die komplementvermittelte TMA gemessen wird. Vor der Soliris-Therapie zeigten die Patienten in allen aHUS-Gruppen -- darunter sowohl die Patienten, die PE/PI-Therapie erhielten, als auch diejenigen, die normale Werte für Blutplättchen, Haptoglobin (Hp) oder Laktatdehydrogenase (LDH) aufwiesen -- signifikant erhöhte Werte der terminalen Komplementaktivierung, die 45 bis 305 Mal so hoch waren wie bei normalen, gesunden Freiwilligen. Darüber hinaus wiesen aHUS-Patienten signifikant höhere Messwerte für Gefäßentzündung, endotheliale Aktivierung und Schädigung, Thromboserisiko, Vitalorganschädigung und Aktivierung des proximalen Komplementaktivierungspfades (CAP) auf.

Dauertherapie mit Soliris bewirkte eine signifikante Reduzierung und Normalisierung der erhöhten Messwerte für terminale Komplementaktivierung und

  • eine signifiante und nachhaltige Senkung der Messwerte für Gefäßentzündung um bis zu 94 Prozent,
  • signifikante Hemmung der Messwerte für endotheliale Aktivierung um bis zu 60 Prozent,
  • signifikante und nachhaltige Reduzierung der Messwerte für endotheliale Schädigung um bis zu 77 Prozent auf nahezu normale Werte, worin sich ein starkes Verhältnis zwischen terminaler Komplementaktivierung und endothelialen Schäden zeigt,
  • signifikante und deutliche Senkung um bis zu 99 Prozent der Parameter für Thromboserisiko.

Nachhaltige Inhibition der terminalen Komplementaktivierung mit Soliris bewirkte eine drastische Reduzierung und Normalisierung der Messwerte für Vitalorganschädigung sowie eine signifikante Senkung der Messwerte der proximalen CAP-Aktivierung. Die Studienverfasser gelangten zu dem Schluss, dass der Verlust der terminalen Komplementinhibition bei aHUS den Erwartungen zufolge mit einer erhöhten zugrundeliegenden subklinischen endothelialen Aktivierung, signifikanter Beschleunigung der Schädigung des Endotheliums, deutlich erhöhtem Thromboserisiko und einem frühen, anhaltenden Risiko katastrophaler Gefäßischämie und Vitalorganschädigung verbunden sei. Des Weiteren wurden nach der Auslassung einer Soliris-Dosis in klinischen Studien mit aHUS-Patienten schwere TMA-Komplikationen beobachtet.7

„Die Biomarkerdaten dieser Studie legen den Schluss nahe, dass die dauerhafte terminale Komplementblockierung mit Soliris notwendig ist, um Patienten vor den potenziell katastrophalen Folgen von aHUS zu bewahren, darunter Vitalorganversagen und vorzeitiger Tod“, erklärte Dr. med. Camille L. Bedrosian, Chief Medical Officer von Alexion Pharmaceuticals. „Diese Daten verweisen auf die chronische Natur von aHUS und die Notwendigkeit einer anhaltenden Behandlung, um optimale Ergebnisse für die Patienten zu erzielen, die an dieser lebenslangen Erbkrankheit leiden.“

Soliris bei pädiatrischen und erwachsenen Patienten mit aHUS

  • In einer Posterpräsentation (Abstract 2191)2 wurden positive Ergebnisse aus der ersten prospektiven Studie zu Soliris bei pädiatrischen Patienten mit aHUS vorgelegt. In diese offene, prospektive, einarmige, multinationale Studie wurde eine heterogene Patientengruppe im Alter von 1 Monat bis zu 18 Jahren aufgenommen. Dazu gehörten 22 pädiatrische Patienten mit aHUS, 16 davon (73 %) mit neuer Diganose. Es bestand keine Vorbedingung des früheren Plasmaaustausches (PE) oder einer Plasmainfusion (PI) für die Aufnahme in die Studie. Die meisten Probanden (12/22, 55 %) erhielten Soliris als erste aHUS-spezifische Therapie und hatten sich vor der Soliris-Therapie keiner Behandlung mit PE/PI unterzogen.Im Rahmen der Studie absolvierten 19 Patienten (86 %) die gesamten ersten 26 Wochen der Soliris-Therapie, und 14 von 22 Patienten (64 %) erreichten den primären Endpunkt der Studie, d. h. ein komplettes TMA-Ansprechen nach 26 Wochen, was eine signifikante Verbesserung der Nierenfunktion (≥25-prozentige Abnahme der Kreatininwerte) erforderte. 21 der 22 Patienten (95 %) erzielten die Normalisierung des Thrombozytenwerts. Die mittlere Zeitspanne bis zur Normalisierung des Thrombozytenwerts betrug sieben Tage und die mittlere Verbesserung des Thrombozytenwerts von der Basislinie lag bei 164 x109/l (p<0,0001). Hinsichtlich der Nierenfunktionsparameter stieg die mittlere geschätzte glomerulare Filtrationsrate (eGFR) vom Ausgangswert um 64 ml/Min/1,73 m2 (P<0,001), und 19 Patienten (86 %) erzielten eine Verbesserung der eGFR gegenüber dem Ausgangswert um mindestens 15 ml/Min/1,73 m2 nach 26 Wochen. Bis Woche 26 wiesen 16 Patienten (73 %) eine mindestens 25-prozentige Senkung des Serumkreatininwerts gegenüber dem Ausgangswert auf. Und vor allem waren 9 von 11 Patienten (82 %), die bei Studienbeginn Dialyse benötigten, in der Lage, diese für die Studiendauer abzusetzen, und alle 12 Patienten, die bei Studienbeginn keine Dialyse benötigten, waren über die 26 Wochen dialysefrei. Die Ergebnisse dieser Studie wurden auch auf der Jahrestagung der American Society of Nephrology (ASN) 2013 vorgestellt.8 „Das war die erste prospektive Studie mit pädiatrischen aHUS-Patienten. Sie zeigte, dass eine dauerhafte Soliris-Therapie zu einer rapiden und nachhaltigen Verbesserung des Blutplättchenwerts und signifikanten Verbesserungen der Nierenfunktion, darunter das Absetzen der Dialyse, führt“, so Dr. med. Larry Greenbaum, Ph.D., Director of Pediatric Nephrology an der Emory University and Children's Healthcare von Atlanta.9 „Die in dieser prospektiven Studie demonstrierte Sicherheit und Wirksamkeit bestätigt die in der vorigen retrospektiven pädiatrischen Studie sowie in der veröffentlichten prospektiven Phase-2-Studie bei erwachsenen Probanden beobachteten Ergebnisse. Dieses Ergebnis stützt die Empfehlung von Soliris als Erstbehandlung bei Kindern mit aHUS.“Soliris wurde in der Studie im Allgemeinen gut vertragen. Die häufigsten unerwünschten Ereignisse (AE) waren Fieber (50 %) und Husten (36 %). Ein Patient erlitt eine humane antihumane Antikörper-Reaktion, setzte die Soliris-Dauertherapie jedoch ohne offensichtliche nachteilige Reaktion fort.2
  • In einer separaten Posterpräsentation (Abstract 2179)3 wurden positive Daten aus der umfangreichsten prospektiven Studie zu Soliris bei erwachsenen Patienten mit aHUS vorgelegt. An dieser offenen, einarmigen, multinationalen Studie nahmen 41 erwachsene Patienten mit aHUS teil, die eine breit gefächerte Patientenpopulation vertraten. Für die Teilnahme an der Studie bestand keine Vorbedigung der PE/PI-Behandlung und die Zeitspanne vom ersten Auftreten der aHUS-Symptome bis zur ersten Soliris-Gabe war mit einem Mittelwert von zwei Wochen kurz. Bei 30 der 41 Studienprobanden (73 %) war die Diagnose erst kürzlich erfolgt, 6 Patienten (15 %) hatten während der derzeitigen klinischen Manifestation keine PE/PI-Therapie erhalten, 24 Patienten (59 %) unterzogen sich bei Studienbeginn der Dialyse, 9 Patienten (22 %) hatten eine Nierentransplantation durchgemacht und 21 Patienten (51 %) wiesen keine identifizierte Genmutation auf.Die Studie erreichte ihren primären Endpunkt, da 30 der 41 Patienten (73 %) nach 26 Wochen ein komplettes TMA-Ansprechen erzielten, das in der Normalisierung des Thrombozytenwerts, LDH-Werts und der Aufrechterhaltung der Nierenfunktion (<25-prozentige Erhöhung des Serumkreatinins gegenüber dem Ausgangswert) gemessen wurde. Soliris bewirkte eine signifikante Verbesserung der Nierenfunktion mit einer mittleren Steigerung der eGFR gegenüber dem Ausgangswert von 29 ml/Min/1,73m2 (P<0,0001). Und vor allem waren 20 der 24 Patienten (83 %), die sich vor Studienbeginn der Dialyse unterzogen, in der Lage, die Dialyse bis Woche 26 abzusetzen. Ergebnisse dieser Studie wurden auch auf der Jahrestagung der American Society of Nephrology (ASN) 2013 vorgestellt.8 „Dies ist die umfangreichste Studie zu aHUS und sie erweitert die Ergebnisse früherer prospektiver Studien, in der die anhaltende Soliris-Therapie zu einer nachhaltigen Inhibition der komplementvermittelten TMA, zu rapiden und nachhaltigen Verbesserungen der hämatologischen Parameter und zur fortgesetzen, anhaltenden Verbesserung der Nierenfunktion bei erwachsenen Patienten mit aHUS führte“, sagte Dr. med. Fadi Fakhouri, Ph.D., Centre Hospitalier Universitaire de Nantes (Frankreich).10 „Angesichts der hohen Morbiditäten und vorzeitigen Mortalität bei aHUS trotz PE/PI-Therapie stützen die Ergebnisse dieser Studie auch die jüngsten Richtlinien, in denen eine sofortige Einleitung der Soliris-Therapie bei Erwachsenen mit aHUS empfohlen wird, sobald eine eindeutige Diagnose gestellt wurde.“Soliris wurde in der Studie im Allgemeinen gut vertragen. Die häufigsten unerwünschten Ereignisse (AE) waren Kopfschmerzen (37 %), Durchfall (32 %) und peripheres Ödem (22 %). Es traten zwei Fälle von Meningokokkeninfektion auf. Beide Patienten genasen und ein Patient setzte die Soliris-Therapie fort. Der andere brach die Therapie ab und seine Nierenfunktion verschlechterte sich anschließend, was eine Unterstützung durch Dialyse notwendig machte. Im Rahmen der Studie traten keine Todesfälle auf.3
  • Darüber hinaus erfolgten separate Präsentationen von Daten über hämatologische Verbesserungen und verbesserte Nierenfunktion bei Patienten mit aHUS sowie langfristiger Erkrankung und chronischer Niereninsuffizienz, die bisher mit PE/PI-Therapie und nun mit Soliris behandelt wurden (Abstract 2186).11 Bei den Studienprobanden zeigte sich unter der Soliris-Therapie eine sofortige Verbesserung des Blutbildes gefolgt von zeitabhängigen Verbesserungen der Nierenfunktion. Die Analyse ergab, dass die Mehrheit der Patienten nach einem Monat Verbesserungen des Blutplättchen- und LDH-Wertes aufwiesen, wobei 90 bzw. 95 Prozent der Patienten nach 3 Monaten die Normalisierungsschwelle erreichten. Die Verbesserungen der Nierenfunktion begannen später als die Verbesserungen des Blutbildes und nahmen im Studienverlauf allmählich zu. Beim Ende der zweijährigen Studiendauer hatte die Mehrzahl der Patienten die Verbesserungsschwelle für Kreatinin (≥25 %) und CKD (≥1 Stufe) erreicht. Die Studienverfasser schlossen aus diesen Daten, dass die Verbesserung der Nierenfunktion bei Patienten mit langfristigem aHUS und vorbestehender CKD im Lauf der Zeit erreicht werden könne. Dies unterstreiche die Bedeutung der anhaltenden und gleichbleibenden Behandlung mit Soliris. Im gesamten Studienverlauf wurde Soliris gut vertragen. Ein Patient verstarb an Komplikationen, die nach ärztlicher Einschätzung nicht im Zusammenhang mit Soliris standen.
  • In einer weiteren Posterpräsentation (Abstract 3426)12 wurden Daten über die Zeitspanne bis zur Verbesserung des Blutbildes und der Nierenfunktion bei aHUS-Patienten mit progredienter thrombotischer Mikroangiopathie (TMA) vorgelegt, die zwei Jahre lang mit Soliris behandelt wurden. Im Rahmen der Studie wurden beim Thrombozytenwert bereits nach einer Woche nach Studienbeginn statistisch signifikante mittlere Verbesserungen gegenüber dem Ausgangswert erzielt und beim eGFR-Wert nach zwei Wochen. Bezüglich Hämoglobin und Haptoglobin wurden nach 8 Wochen signifikante Verbesserungen gegenüber der Basislinie beobachtet. Alle Verbesserungen blieben bis zum Studienende erhalten. Eine Verbesserung der Kriterien für hämatologische Normalisierung (Plättchenwert und hämatologische Normalisierung) und Nierenfunktion (eGFR-Steigerung ≥15 ml/Min/1,73 m2 und Senkung des Serumkreatinins von ≥25 %) begannen in Woche 4 bzw. 6. Soliris wurde im Studienverlauf gut vertragen. Die Verfasser gelangten zu dem Schluss, dass diese Daten die Bedeutung der Frühbehandlung von aHUS-Patienten mit progredienter TMA unterstreichen.

Daten von PNH-Patienten

Auf der ASH-Tagung wurden auch folgende Datenpräsentationen zu Patienten mit PNH vorgelegt:

  • In einer Posterpräsentation (Abstract 3720)4 wurden Daten aus einem prospektiven koreanischen PNH-Register dargestellt. Die Analyse der 106 koreanischen PNH-Patienten ergab, dass nicht mit Transfusionen behandelte Patienten ebenso wie die mit Transfusionen behandelten Patienten an erhöhten Hämolysewerten, schwächenden klinischen Symptomen von PNH, CKD und lebensbedrohlichen Komplikationen wie etwa Thromboembolien (TE) litten.„Diese Daten weisen darauf hin, dass Patienten mit oder ohne Vorgeschichte von Transfusionen in den 12 Monaten vor der Aufnahme in die Studie ein gleiches Risiko schwerer klinischer Komplikationen aufweisen, darunter Thrombose und chronische Niereninsuffizienz, die beiden führenden Todesursachen in Verbindung mit PNH“, erläuterte Dr. med. Jong Wook Lee, Ph.D., Professor für Medizin, St. Mary’s Hospital, The Catholic University, Seoul (Süd-Korea) und Hauptverfasser des Posters.13 „Um die besten Ergebnisse für PNH-Patienten sicherzustellen, sollte die Behandlung ungeachtet der Transfusionsvorgeschichte von den derzeitigen Risikofaktoren abhängig gemacht werden.“
  • In einem weiteren Poster (Abstract 1241)5 wurden Zwischenergebnisse aus einer multizentrischen Beobachtungsstudie (OPTIMA) dargelegt. Mit dieser Studie sollte die Prävalenz von PNH-Zellen in japanischen Patienten mit diversen Syndromen des Knochenmarksversagens und mit Verdacht auf PNH ermittelt werden. Durch die Implementierung eines uniformen Flusszytometrie-Protokolls in sechs Laboratorien im ganzen Land erstellten die Forscher eine hochsensitive Flusszytometrie in den jeweiligen Laboren, um die zuverlässige Erkennung von PNH-Zellen zu ermöglichen. Von den 1451 untersuchten Proben waren 38 Prozent positiv für PNH-Zellen, wobei 12 Prozent ≥1 Prozent PNH-Zellen und LDH-Werte über der Obergrenze von 1,5 mal des Normalwerts aufwiesen, was bei 68 Prozent der Patienten mit mindestens 1 Prozent PNH-Zellen festgestellt wurde.
  • In einer separaten Posterpräsentation (Abstract 3715)6 legten Daten aus der spanischen Kohorte des internationalen PNH-Registers den Schluss nahe, dass die periodische Auswertung der Klongröße bei PNH zu empfehlen ist. 117 spanische Patienten wurden nach Maßgabe des ärztlicherseits berichteten PNH-Typs in drei Gruppen eingeteilt: (1) Hämolytische PNH, (2) PNH mit einer sonstigen Knochenmarksstörung und (3) subklinische PNH. Die mittlere Klongröße der Gruppen 1 und 2 nahm zwischen dem Zeitpunkt der Diagnose und der Aufnahme in die Studie zu. Zudem war die mittlere LDH-Aktivität, die als möglicher Indikator des Thromboserisikos gilt, in Gruppe 1 bei der Diagnose am höchsten. In dieser Patientenkohorte bestand außerdem eine hohe TE-Prävalenz (jeder vierte Patient erlitt eine TE).

Über aHUS

aHUS ist eine chronische, extrem seltene und lebensbedrohliche Krankheit, bei der ein genetischer Defekt eines oder mehrerer Regulatorgene des Komplementsystems eine lebenslange unkontrollierte Komplementaktivierung hervorruft, die komplementvermittelte thrombotische Mikroangiopathie (TMA), d. h. die Bildung von Blutgerinnseln in kleinen Blutgefäßen im gesamten Körper, verursacht.14,15 Die permanente unkontrollierte Komplementaktivierung bei aHUS verursacht ein lebenslanges Risiko von TMA, die zu plötzlichen, katastrophalen und lebensbedrohlichen Schäden an Nieren, Gehirn, Herz und anderen lebenswichtigen Organen und vorzeitigem Tod führt.14,16 Eine komplementvermittelte TMA führt außerdem zu einer Verringerung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) und zur Zerstörung von roten Blutkörperchen (Hämolyse).

aHUS betrifft sowohl Kinder als auch Erwachsene. Trotz Behandlung mit Plasmaaustausch (PE) oder Plasmainfusion (PI) benötigen 65 Prozent aller aHUS-Patienten innerhalb eines Jahres nach der Diagnose Nierendialysen, erleiden bleibende Nierenschäden oder sterben.17,18 Die meisten aHUS-Patienten, die eine Nierentransplantation erhalten, erleiden im Anschluss daran eine systemische TMA, die bei diesen Patienten eine Transplantat-Ausfallrate von 90 Prozent nach sich zieht.19 Während bei mindestens zehn verschiedenen Regulatorgenen des Komplementsystems Mutationen festgestellt wurden, werden bei 30 bis 50 Prozent der Patienten mit einer bestätigten aHUS-Diagnose keine Mutationen identifiziert.20

Über PNH

PNH ist eine extrem seltene Bluterkrankung, bei der eine chronische, unkontrollierte Aktivierung des Komplementsystems, einem Bestandteil des normalen Immunsystems, zur Zerstörung der roten Blutkörperchen des Patienten (Hämolyse) führt. PNH betrifft Menschen aller Altersgruppen, wobei der durchschnittliche Krankheitsbeginn zu Anfang des vierten Lebensjahrzehnts liegt.21 Ca. 10 Prozent der Patienten entwickeln die ersten Symptome vor der Vollendung des 21. Lebensjahres.22 PNH tritt ohne Vorwarnung bei Männern und Frauen aller ethnischen, Gesellschafts- und Altersgruppen auf. Eine PNH bleibt oft lange unerkannt, mit Verzögerungen der Diagnose von 1 bis zu mehr als 10 Jahren.23 Vor der Verfügbarkeit von Soliris überlebte schätzungsweise etwa ein Drittel der PNH-Patienten den Zeitpunkt der Diagnose um weniger als fünf Jahre.21 PNH tritt bei Patienten mit Knochenmarkserkrankungen nachweislich häufiger auf, hierunter Aplastische Anämie (AA) und Myelodysplastisches Syndrom (MDS).24,25,26 Bei Patienten mit Thrombosen unbekannter Genese kann PNH eine zugrundeliegende Ursache sein.21

Über Soliris

Soliris ist ein terminaler Komplementinhibitor, bei dem es sich um den ersten seiner Klasse handelt und der vom Labor über die behördliche Zulassung bis zur Vermarktung von Alexion entwickelt wurde. Soliris ist in den USA (2007), der Europäischen Union (2007), Japan (2010) und anderen Ländern als erste und einzige Therapie zur Behandlung von Patienten mit paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH) zugelassen, einer schwächenden, extrem seltenen und lebensbedrohlichen Bluterkrankung, die durch eine komplementvermittelte Hämolyse (Zerstörung roter Blutkörperchen) gekennzeichnet ist. Außerdem ist Soliris in den USA (2011), der Europäischen Union (2011), Japan (2013) und anderen Ländern als erste und einzige Therapie zur Behandlung von Patienten mit atypischem hämolytisch-urämischen Syndrom (aHUS) zugelassen, einer schwächenden, extrem seltenen und lebensbedrohlichen genetischen Störung, die mit komplementvermittelter thrombotischer Mikroangiopathie oder TMA (Blutgerinnsel in kleinen Blutgefäßen) einhergeht. Soliris ist zur Hemmung der komplementvermittelten TMA indiziert. Die Wirksamkeit von Soliris bei aHUS beruht auf der Wirkung des Arzneimittels auf thrombotische Mikroangiopathie (TMA) und die Nierenfunktion. Prospektive klinische Studien mit weiteren Patienten, deren vorläufige Ergebnisse auf der ASH-Tagung vorgelegt wurden, werden derzeit durchgeführt, um die Vorteile von Soliris bei aHUS-Patienten zu bestätigen. Soliris ist nicht zur Behandlung von Patienten mit durch Shigatoxin-bildende Escherichia coli hervorgerufenem HUS (STEC-HUS) zugelassen. Für den bahnbrechenden Ansatz auf dem Gebiet der Komplementinhibition wurden Alexion und Soliris einige der höchsten Auszeichnungen der Pharmaindustrie zugesprochen: der Prix Galien USA Award 2008 für das beste Biotechnologieprodukt mit hohem Stellenwert für die künftige Biomedizinforschung sowie der Prix Galien France Award 2009 in der Kategorie Arzneimittel für seltene Krankheiten.

Weitere Informationen zu Soliris, einschließlich der vollständigen Verschreibungsinformationen für die USA, sind unter www.soliris.net erhältlich. Die vollständigen Verschreibungsinformationen für Soliris in Europa erhalten Sie unter: http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/medicines/000791/human_med_001055.jsp&mid=WC0b01ac058001d124.

Wichtige Sicherheitshinweise

Die in den USA erhältliche Produktkennzeichnung von Soliris beinhaltet den folgenden gerahmten Warnhinweis: „Bei Patienten, die mit Soliris behandelt wurden, sind lebensbedrohliche und tödlich verlaufende Meningokokkeninfektionen aufgetreten. Meningokokkeninfektionen können sehr schnell einen lebensbedrohlichen oder tödlichen Verlauf nehmen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und frühzeitig behandelt werden. Bei Patienten mit Komplementinsuffizienz sind die aktuellen Empfehlungen des ACIP (Advisory Committee on Immunization Practices) für Meningokokkenimpfungen zu befolgen. Patienten sind mindestens 2 Wochen vor der Verabreichung der ersten Soliris-Dosis mit einem Meningokokkenimpfstoff zu impfen, sofern das Risiko der verzögerten Soliris-Therapie nicht das Risiko einer Meningokokkeninfektion übersteigt (Siehe Schwere Mengingokokkeninfektionen (5.1) für weitere Richtlinien zur Bewältigung einer Meningokokkeninfektion.) Patienten sind auf frühe Anzeichen von Meningokokkeninfektionen zu überwachen und sofort zu untersuchen, sollte Verdacht auf eine Infektion bestehen. Soliris ist nur über ein eingeschränktes Vertriebsprogramm im Rahmen der Risk Evaluation and Mitigation Strategy (REMS) erhältlich. Verschreibende Ärzte müssen sich zum Soliris-REMS-Programm anmelden. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer 1-888-soliris (1-888-765-4747).“

Bei PNH-Patienten waren die in Verbindung mit der Soliris-Therapie in klinischen Studien am häufigsten berichteten unerwünschten Ereignisse Kopfschmerzen, Nasopharyngitis (Schnupfen), Rückenschmerzen und Übelkeit. Da die Auswirkungen des Absetzens einer Antikoagulantientherapie während der Soliris-Therapie bisher nicht ermittelt wurden, sollte die Antikoagulantientherapie der PNH-Patienten während der Soliris-Therapie nicht geändert werden. Bei aHUS-Patienten waren die in Verbindung mit der Soliris-Therapie in klinischen Studien am häufigsten berichteten unerwünschten Ereignisse Hypertonie, Infektionen der oberen Atemwege, Durchfall, Kopfschmerzen, Anämie, Erbrechen, Übelkeit, Infektionen der Harnwege und Leukopenie. Bitte beachten Sie die vollständigen Verschreibungsinformationen für Soliris, einschließlich gerahmter WARNHINWEISE zum Risiko einer schwerwiegenden Meningokokkeninfektion.

Über Alexion

Alexion Pharmaceuticals, Inc. ist ein Biopharmaunternehmen mit Schwerpunkt auf der Entwicklung und Vermarktung innovativer, lebensverändernder Therapeutika für Patienten mit schweren und extrem seltenen Krankheiten. Alexion ist der weltweite Marktführer auf dem Gebiet der Komplementinhibition. Das Unternehmen hat Soliris® (Eculizumab) entwickelt und vermarktet das Arzneimittel als Behandlung für Patienten mit PNH und aHUS, zwei schwächenden, extrem seltenen und lebensbedrohlichen Krankheiten, die durch eine chronische, unkontrollierte Komplementaktivierung hervorgerufen werden. Soliris ist derzeit in fast 50 Ländern zur Behandlung von PNH und in den USA, der Europäischen Union, Japan und anderen Ländern zur Behandlung von aHUS zugelassen. Alexion prüft derzeit mögliche zusätzliche Indikationen für Soliris bei weiteren schweren und extrem seltenen Erkrankungen über PNH und aHUS hinaus. Weitere höchst innovative biotechnologische Produktkandidaten für mehrere Therapiebereiche befinden sich in der Entwicklungsphase. Diese Pressemitteilung und weitere Informationen über Alexion Pharmaceuticals Inc. finden Sie unter: www.alexionpharma.com.

[ALXN-G]

„Safe Harbor“-Hinweis:

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, einschließlich Aussagen zu der erwarteten klinischen Entwicklung, regulatorischen und kommerziellen Meilensteinen und dem möglichen gesundheitsbezogenen und medizinischen Nutzen von Soliris® (Eculizumab) für die potenzielle Behandlung von Patienten mit PNH und aHUS. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Faktoren, aufgrund derer die Ergebnisse und Pläne von Alexion von den Erwartungen abweichen können. Zu solchen Faktoren gehören zum Beispiel Entscheidungen der Aufsichtsbehörden über die Marktzulassung oder bedeutende Einschränkungen der Vermarktung von Soliris für seine derzeitigen und potenzielle neue Indikationen sowie verschiedene andere Risiken, die von Zeit zu Zeit in den Mitteilungen von Alexion an die US-Börsenaufsicht SEC enthalten sind. Diese Risiken schließen unter anderen insbesondere die Risiken ein, die im Quartalsbericht von Alexion auf Formblatt 10-Q für den am 30. September 2013 beendeten Berichtszeitraum und in anderen von Alexion bei der SEC eingereichten Unterlagen erörtert werden. Alexion beabsichtigt nicht, derartige zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren, um nach dem heutigen Datum eintretenden Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, insoweit es nicht gesetzlich dazu verpflichtet ist.

Quellennachweis: ___________________

1 Cofiell R, Kukreja A, Bedard K, et al. Biomarkers of Complement and Endothelial Activation, Inflammation, Thrombosis and Renal Injury In Patients (pts) with aHUS Treated with Eculizumab (ECU). Präsentiert auf der 55. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), New Orleans, USA, 8. Dezember 2013: Abstract 2184.

2 Greenbaum L, Fila M, Ardissino G, et al. Eculizumab (ECU) Inhibits Thrombotic Microangiopathy (TMA) and Improves Renal Function In Pediatric Patients (Pts) with Atypical Hemolytic Uremic Syndrome (aHUS). Präsentiert auf der 55. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), New Orleans, USA, 8. Dezember 2013: Abstract 2191.

3 Fadi F, Hourmant M, Cataland SR, et al. Eculizumab (ECU) Inhibits Thrombotic Microangiopathy (TMA) and Improves Renal Function In Adult Patients (Pts) With Atypical Hemolytic Uremic Syndrome (aHUS). Präsentiert auf der 55. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), New Orleans, USA, 8. Dezember 2013: Abstract 2179.

4 Lee JW, Jang HK, Kim JS, et al. Clinical Signs and Symptoms in Non-Transfused Patients with Paroxysmal Nocturnal Hemoglobinuria from a Korean Prospective PNH Registry. Präsentiert auf der 55. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), New Orleans, USA, 9. Dezember 2013: Abstract 3720.

5 Obara N, Chiba S, Hosokawa K, et al. Baseline Assessment of GPI-Anchored Protein Deficient Blood Cells in Patients with Bone Marrow Failure (The OPTIMA Study). Präsentiert auf der 55. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), New Orleans, USA, 7. Dezember 2013: Abstract 1241.

6 Villegas A, Gaya A, Ojeda E, et al. Periodic Evaluation of the Cline Size is Mandatory in PNH: Study of the Spanish Cohort of the International PNH Registry. Präsentiert auf der 55. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), New Orleans, USA, 9. Dezember 2013: Abstract 3715.

7 Soliris® (eculizumab) Prescribing Information. Cheshire, CT: Alexion Pharmaceuticals, Inc.; 2012.

8 Soliris® (eculizumab) Inhibits TMA and Improves Renal Function in Pediatric and Adult Patients with atypical Hemolytic Uremic Syndrome (aHUS). Alexion Pharmaceuticals, Inc.: 9. November 2013. http://news.alexionpharma.com/press-release/product-news/soliris%C2%A0eculizumab-inhibits-tma-and-improves-renal-function-pediatric-and.

9 Dr. Larry Greenbaum erhält einen Forschungszuschuss von Alexion Pharmaceuticals, Inc. und ist als Berater des Unternehmens tätig.

10 Dr. Fadi Fakhouri erhält einen Forschungszuschuss von Alexion Pharmaceuticals, Inc. und ist als Berater des Unternehmens tätig.

11 Licht C, Muus P, Legendre C, et al. Time to Hematologic and Renal Improvements in Atypical Hemolytic Uremic Syndrome Patients with Long Disease Duration and Chronic Kidney Disease (CKD) Treated with Eculizumab. Präsentiert auf der 55. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), New Orleans, USA, 8. Dezember 2013: Abstract 2186.

12 Muus P, Bedrosian CL, Furman RR, et al. Time to Hematologic and Renal Improvements in aHUS Patients with Progressing Thrombotic Microangiopathy Treated with Eculizumab Over Two Years. Präsentiert auf der 55. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), New Orleans, USA, 9. Dezember 2013: Abstract 3426.

13 Dr. Jong Wook Lee erhält einen Forschungszuschuss von Alexion Pharmaceuticals, Inc. und ist als Berater des Unternehmens tätig.

14 Benz K, Amann K. Thrombotic microangiopathy: new insights. Curr Opin Nephrol Hypertens. 2010;19(3):242-7.

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